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Startseite
Wir bieten Saatgut für verschiedene Kürbisse in unserem Shop an. |
Kürbisse sind sehr vielfältig in Form und Farbe |
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Kürbisse wurden vermutlich ursprünglich wegen ihrer nahrhaften Samen domestiziert. Das Fruchtfleich der Wildarten ist sehr bitterstoffhaltig und ungenießbar. Erst die andauernde Selektion von weniger bitteren Typen hat zu den heute eßbaren Kultursorten geführt. Die Domestikation hat in Südamerika bereits etwa 12.000 Jahren begonnen. Dort wurde C. maxima in Kultur genommen. Aus Mittelamerika stammt der Moschus-Kürbis. Der Garten-Kürbis (C. pepo), zu dem auch die Zucchini gehört, stammt aus dem Süden von Nordamerika.
Die dickschaligen Winterkürbisse sind 3 Monate bis 1 Jahr lang lagerbar. Dazu müssen sie aber in einem kühlen Raum bei etwa 7 bis 13 °C liegen und ihre Schale darf nicht beschädigt sein.
Die Kürbisse sind einjährige, krautige
Pflanzen.
Die Stängel sind niederliegend und rankend. Nur wenige
Zierkürbisse
klettern. Man kann die Rankena aller Sorten durch Pergolen oder
Zäune
flechten. Besonders große und schwere Früchte sollten aber
dabei
am Boden leigen bleiben. Die Blüten stehen an langen Stielen
einzeln
in den Blattachseln. Sie sind bei den meisten Arten groß und
goldgelb.
Die Früchte sind echte Beeren. Sie sind je nach Art oder Sorte
zwischen
6-8 cm und 50-60 cm im Durchmesser. Unter idealen Umständen werden
die Früchte aber sehr viel größer. Die
größten
Früchte bringt die Sorte ´(Dill´s) Atlantic
Giant´
mit durchschnittlich 50 bis 100 kg. Sie können aber bei spezieller
Anzucht auch als 500 kg schwer werden. Den aktuellen Weltrekord
für
den schwersten Kürbis hält Chris Stevens, der im Oktober 2010
auf einem Giant Pumpkin Weigh-off in Stillwater Minnesota eine Frucht
mit
mehr als 820 kg vorstellte. Es gibt sogar einen Wettbewerb für den
längsten Kürbis. Wobei es sich hier streng genommen um
Kalebassen
handelt. Wer hier mithalten will muss schon eine über 2,5 Meter
lange
Frucht (´Long Gourd´ oder ´Kikinda Competition
Strain´)
vorweisen. Der Rekordhalter aus den USA ist sogar 3,20 m lang.

Zucchini, Rondini und Patissons wachsen buschig, so dass sie nur etwa einen Quadratmeter im Beet einnehmen. Die
übrigen Kürbisse bilden viel Masse und brauchen sie viel
Platz.
Stark rankende Sorten benötigen etwa 2,5 Quadratmeter oder mehr.
Je mehr Platz der
Kürbis
hat, desto besser ist der Ertrag. Möchte man einen
Rekord-Riesenkürbis
ziehen braucht die Pflanze sehr viel Platz um sich auszubreiten. Der
Standort
muss vollsonnig sein, der Boden warm und durchlässig.
Staunässe
und Austrocknung vertragen die Pflanzen nicht, kommen aber gut auf Sand
und Lehmböden zurecht. Es empfiehlt sich bei leichten Böden
reichlich Kompost (ca. 10 Liter) an der Pflanzstelle in den Boden
einzuarbeiten. Direkt auf den Komposthaufen sollte man den Kürbis
nicht pflanzen. Zuviele Nährstoffe sorgen dafür, dass er
viele Blätter bildet. Die Früchte lagern viel Nitrat ein und
schmecken fade.

In der Kulturfolge können
Kürbisse
nach Kohl, Wurzelgemüse oder Gründüngung kommen. Stellen
auf denen im Vorjahr Kürbisse oder Gurken gestanden haben, sollte
man meiden.
Zu den häufigsten Krankheiten gehört der Echte
Mehltau (Erisyphe cichoracearum).Vorbeugend
soll gegen den Pilz eine regelmäßige Spitzung mit einer
Mischung aus Wasser und Milch (9:1) helfen. Dazu werden die
Blätter wöchentlich besprüht. Auch Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
kann auftreten. Bei Winterkürbissen schadet der Mehltau kaum. Es
ist trotzdem ratsam, so weit möglich resistente und tolerante
Sorten zu wählen. Virusinfektionen bei Zucchini können zu
Totalausfällen führen. In der Regel sind
Pflanzenschutzmaßnahmen aber nicht nötig.

Kürbissamen sind bis zu 5 Jahre lang
keimfähig. Man kann das Saatgut vor der Aussaat testen. Dazu legt
man sie etwa einen halben Tag in kaltes Wasser. Nach wenigen Stunden
sinken nicht keimfähige Samen ab, während die
keimfähigen weiter schwimmen.
Die Samen werden im April bis Mai im Haus auf der
Fensterbank
oder im Gewächshaus bei etwa 15 bis 25 °C ausgesät. Dazu
gibt man am Besten zwei Körner in einen Topf mit Blumenerde und
etwa
10 - 12 cm Durchmesser. Die Samen keimen nach 6 bis 12 Tagen. Etwa 14
Tage
später sollten sie umgepflanzt werden. Ideal ist es, wenn die
Pflanzen
zu dem Zeitpunkt Keimblätter oder maximal ein Paar
Laubblätter
haben. Größere Pflanzen erleiden oft einen Umpflanzschock.
Ab
Mai kann man die Jungpflanzen ins Freiland umsetzen. Dazu setzt man den
ganzen Topfballen in ein Pflanzloch, dass etwa drei Zentimeter tiefer
und
breiter ist als der Topfballen. Dadurch wird verhindert, dass die
Wurzeln
beschädigt werden. Die Erde wird an den Ballen gedrückt und
die
Pflanzen angegossen. Jungpflanzen müssen ausreichend gegossen
werden.
Ältere Pflanzen dringen mit den Wurzeln bis in einen Meter Tiefe
vor
und versorgen sich so auch im Sommer ausreichend mit Wasser. Das
Gießen
ist darum nur auf sehr leichten Sandböden oder sehr trockenen
Sommern
notwendig. Die Jungpflanzen kann man in den ersten Wochen mit Vliesen
schützen.
Spätestens zur Blüte müssen die Vliese aber entfernt werden, damit es zu einer Bestäubung kommen kann. Besonders
anfällig sind Jungpflanzen für Schneckenfrass. Es empfiehlt
sich darum die Kürbisse erst ins Freiland zu setzen, wenn sie 6
bis 8 Blätter haben. Von da an geht der Zuwqchs so schnell voran,
dass der Schneckenfrass, die Pflanzen nicht zu Grunde richten kann.
Sorten mit langer Kulturzeit kann man in ihrer Entwicklung durch den
Einsatz
von schwarzer Mulchfolie unterstützen. Darunter erwärmt sich
der Boden und das Wachstum wird beschleunigt. Das Mulchen des Bodens
mit
Rindenmulch oder Stroh, verringert das Aufkommen von Unkraut. Wenn die
Früchte keinen direkten Bodenkontakt haben, verringert sich auch
das
Risiko
von Fäulnis.
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Bestäuber sind
wichtig. Bei zu kalter oder nasser Witterung während
der Blütezeit kann man
mit einem Pinsel die Blüten selbst bestäuben.
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![]() Die wachsende Frucht (hier Hokkaido) ist mit borstigen Haaren besetzt. |
Bei der Düngung darf nicht zu einseitig
Stickstoff
gegeben werden. Etwa 4 bis 10 g Stickstoff pro Quadratmeter sind
ausreichend.
Stand als Vorkultur eine Leguminose oder Gründung auf der
Fläche,
kann eine Stickstoffdüngung ganz überflüssig sein.
Kalium
ist wichtig für das Ausreifen und die Lagerfähigkeit der
Früchte.
Der Bedarf liegt bei etwa 20 - 30 g Kalium pro Quadratmeter. Im
Hausgarten
kann man die Pflanzen an den Fuß eines Komposthaufens setzen und
so die Nährstoffe aus dem Sickerwasser nutzen.
Ein reifer Kürbis muss von der Pflanzen abgeerntet
werden. Bleibt er auf der Fläche liegen verliert er an
Qualität
und Lagerfähigkeit. Das die Frucht reif ist erkennt man daran,
dass
die Sortentypische Farbe erreicht und der Stiel verholzt ist. Beim
Klopfen
klingt die Frucht hohl. Um besonders lagerfähige Früchte zu
erhalten
durchtrennt man dann zunächst den Haupttrieb und belässt an
dem
Stück mit der Frucht einige Blätter. Die Frucht wird dann
nicht
mehr mit Wasser versorgt. Etwa eine Woche später wird der
Kürbis
dann geernetet.
Die Früchte werden so abgeschnitten, dass ein
einige
Zentimeter langer Stiel bleibt. Die Frucht darf daran nicht hochegoben
werden. Bricht der Stiel aus oder die Frucht wird auf andere Weise
beschädigt,
dringen Pilze ins Fruchtfkleisch ein und der Kürbis verfault. Nach
der Ernte werden die Früchte gewaschen, ohne dass ihre Schale
beschädigt
wird (nicht schrubben!). Danach werden die Früchte 3 bis 4 Wochen
bei etwa 20 °C gelagert, damit die Schale gut aushärten kann.
Die Langzeitlagerung erfolgt bei etwa 12 °C an einem luftigen,
trockenen
Ort. je nach Sorte sind die Früchte dann 3 bis 6 Monate lang
haltbar.
Die Samen aus der eignen Ernte oder aus einem
gekauften
Kürbis zu verwenden ist nicht ratsam. Oft werden
Speisekürbisse
zusammen mit Zierkürbissen angebaut und es kommt zu gegenseitiger
Bestäubung. Daher kann es sein, dass auch die Nachkommen von
Speisekürbissen
das giftige Cucurbitacin bilden. Zur Produktion von
Speisekürbissen
sollte man darum nur Saatgut verwenden, dass von den Produzenten
ausdrücklich
dafür empfohlen wird.

Man kann Kürbisse für herzhafte Speisen,
Kuchen,
Muffins und Torten und sogar für Eis und Marmelade verwenden. Da
alle
Speisekürbisse mehr oder weniger süßlich-nussig
schmecken,
kann man die Sorten beliebig verwenden. Ich habe verschiedene Sorten
als
Suppen, Gemüsebeilage, in Eintöpfen und Gratins probiert. Die
Rezepte dazu sind hier zu
finden.
Positiv aufgefallen sind dabei Butternuts und Chicago
Warted Hubbard als Grundlage für Kürbiscremesuppe mit
Kokosmilch
und die Bischofsmütze und der Chicago Warted Hubbard als
aromatische
und formstabile Zutat für Gratins. Die Kürbissuppe mit Hokkaido
habe ich stark gewürzt und fand sie trotzdem am Ende eher fade.
Als
Gemüsebeilage oder in der Pfanne gebraten hat er mir besser
gefallen.
Das Fruchtfleisch darf auch nur kurz gegart werden, da es schnell
zerfällt.
Bei der Verwendung in Gratins geht der Hokkaido in die Soße
über
und ist als eigenständige Zutat nicht mehr erkennbar. Die
Bischofsmütze
war nach dem Andünsten, 4 - 5 Minuten Kochen und 45 Minuten im
Ofen
noch immer in Stücken - zartschmelzend und aromatisch - im Auflauf
zu finden. Der Turban Plat ist nach dem
Kochen
sehr süß - etwa wie Weißkohl. Würzt man ihn nicht
zu stark - nur mit etwas Salz und Pfeffer kommt auch in Eintöpfen
mit Fleisch sein Eigengeschmack gut zur Geltung. Die Sorte ist auch gut
für Marmeladen.

Nachteilig ist bei den Winterkürbissen, die oft sehr harte Schale. Größere Früchte lassen sich nur mit recht viel Kraftaufwand teilen und schälen. Besonders schwierig und zeitraubend war der Turban Plat. Überraschande leicht zu schälen war der Chicago Wartd Hubbard. Er ließ sich auch leicht zerschneiden. Für das erste Halbieren ist aber ein Assistent hilfreich, der die Frucht festhält.
Der Anteil der Fruchthöhle am Gesamtgewicht und
Gesamtvolumen
der Früchte ist bei den verschiedenen Sortengruppen sehr
unterschiedlich.
Butternuts können bis zu 90 % Fruchfleisch haben. Bei anderen
Sorten
sind zum Teil nur 50 %. In der folgenden Tabelle habe ich einmal die
Gewichte
der Früchte und die Ausbeute an Fruchtfleisch notiert. Da ich
meist
nur einen Kürbis gewogen habe ist das Ergebnis nicht
repräsentativ,
kann aber einen Hinweis auf die erforderliche Fruchtgröße
geben,
wenn man für ein bestimmtes Rezept einkauft.
| Sorte oder Typ | Fruchtgewicht mit Stiel, Kernen und Schale | verwertbarere Anteil = Fruchtfleisch ohne Schale |
| Butternut | 1200 g | 950 g / 80 % |
| Bischofsmütze | 1150 g | 725 g / 63 % |
| Chicago Warted Hubbard | 3540 g | 2370 g / 67 % |
| Frosti
F1 |
7600 g |
5840 g / 77 % |
| Spagettikürbis | 1150 g | 690 g / 60 % |
| Turban Plat | 4900 g | 2600 g / 53 % |
Ganze Früchte sind gut lagerbar. Schneidet man
einen
Kürbis an, muss er innerhalb von zwei oder drei Tagen verwertet
werden.
Gerade in kleinen Haushalten ist es aber nicht immer so einfach einen
größeren
Kürbis mit mehr als 2 kg schnell zu verwerten. Kürbisse
lassen
sich aber gut einlegen und einige Sorten auch blanchieren und
einfrieren.
Auch fertige Suppen und Muffins können portionsweise eingefroren
werden.
Von dem Fruchtfleisch des oben erwähnte Turban
Plat
habe ich beispielsweise 500 g blanchiert und eingefroren, 1200 g
für
Marmelade und 600 g in einem Eintopf verwendet. Aus den letzten 300 g
habe
ich am nächsten Tag eine Nudelsoße gemacht. Insgesamt hat
die
Verarbeitung der ganzen Frucht etwa 4 Stunden gedauert.
Einen "typischen" Kürbisgeschmack konnte ich beim Probieren nicht ausfindig amchen. Die Sorten variieren roh in Geschmack und Konsistenz zwischen Kartoffel mit leicht mehligem Gefühl auf der Zunge über Karotte bis hin zu Kohlrabi. Gekocht erinnern sie an Karotten, Süßkartoffeln oder Weißkohl.
Die Blüten von Kürbissen kann man für Salate oder zum Füllen verwenden oder im Teigmantel frittieren.

Die Kürbisse werden nach der Form der Früchte und ihrer Verwendtbarkeit unterteilt. Die Pâtisson, Zucchinis, Crooknecks und Rondinis werden als Sommerkürbisse bezeichnet, weil sie bereits im Sommer unreif geernetet werden. Dann können sie roh oder gegart gegessen werden, sind aber nicht lange lagerfähig. Winterkürbisse werden geerentet, wenn die Früchte voll reif sind. Das ist etwa ab Ende September bis Mitte Oktober. Zu den Winterkürbissen gehören die Acorns, Butternüts, Hubbards, Ayoten (Cushaws), Moschuskürbisse, Greys and Crowns, Kuri, Kabocha, Buttercups, Spaghettikürbisse und einige andere.
Die Verwendung von Kürbissen ist
vielfältig.
Man kann sie roh essen, dünsten, braten, kochen oder grillen. Sie
eignen sich für Salate, Eintöpfe, Suppen, Aufläufe und
zum
Backen von Muffins oder Brot. Einige Sorten sind sogar für
Süßspeisen
wie Eis oder Marmelade zu verwenden. "Delicata" ist eine Sorte, deren
Eigengeschmack
so süßlich ist, dass er an Süßkartoffeln erinnert.

Zu den Gartenkürbissen gehören über 400 Sorten. Unter
anderem zählen Spaghettikürbis, Zucchinis und Zierkürbisse dazu. Die
Variabilität
in Größe, Form, Farbe und Verwendtbarkeit ist groß. Zierkürbisse sind interessant geformt und bunt, aber wegen des hohen Bitterstoffgehalts giftig. Der Ölkürbis (C. pepo var. stryriaca)
hat schalenlose Kerne, die direkt gegessen oder zur Gewinnung von
Kürbiskernöl genutzt werden. Das Fruchtfleisch wird nur als
Viehfutter verwendet. Zucchini sind Sommerkürbisse, die unreif
geernetet und frisch gegessen werden. Es gibt aber Auch
Winterkürbisse in dieser Verwandtschaftsgruppe.
Typisch für Gartenkürbisse ist ein deutlich von der Frucht abgesetzter, harter Stiel.
Gartenkürbis: ´Delicata´
|
Zierkürbisse |
Acorn (Cucurbita pepo)
Die schwarzen, weißen, orangen oder grünen
- teilweise auch dreifarbigen - Früchte dieser
Winterkürbissse
sind 10-20 cm im Durchmesser und werden etwa 0,5 bis 1 kg schwer.
Typisch
ist die Form: "Acorn" bedeutet "Eichel". Die Früchte sind am
Stielansatz
rund bis abgeflacht und laufen spitz zu. Sie sind deutlich gerippt. Bis
zur Erntereife dauert es 60 bis 90 Tage. Das Fruchfleisch ist
mäßig aromatisch
und wohlschmeckend. Der dekorative Wert ist höher .
Man kann sie roh oder gegart essen. Grünschalige
Sorten sind zum Beispiel ´Tuffly´, ´Tay Belle´,
´Mesa Queen´ und ´Table Gem´. ´Heart of
Gold´ ist grün-gelb gefleckt. ´Cream of Crop´
ist weiß und ´Table Gold´ gelb. Mit 6 Monaten oder mehr, sehr lange lagerbar.
Crookneck and
Straightneck
(Cucurbita pepo)
Diese Kürbisse können unreif in der
Küche
verwendet werden und gelten darum als Sommerkürbisse. Lässt
man
sie voll ausreifen, was etwa 90 Tage dauert, dann sind sie nur noch als
Zierkürbisse verwendtbar. Die Früchte sind
flaschenförmig
und haben einen gebogenen Hals. Bei den Straightneck ist der Hals
gerade.
Sorten: "Yellow Summer Crookneck" und "Early Prolific
Straightneck".
Es gibt auch unter den Moschuskürbissen
Sorten mit gebogenem Hals ("Pennsylvania Dutch Croockneck").
Gewöhnlicher Gartenkürbisse (Cucurbita pepo)
Die Winterkürbisse aus der Pepo-Gruppe werden vollreif im Herbst
geernetet. Bekannte Sorten sind ´Jack be Little´,
´Sweet Dumpling´ und ´Winterhorn´. Außer
zu Speisezwecken, werden diese Sorten oft auch als
Halloween-Kürbisse zum Schnitzen und Bemalen verwendet. Einige
Sorten wie ´Baby Bear´ oder ´Jack o´
Lantern´ schmecken sehr fade und werden überwiegend zum
Basteln und Dekorieren verwendet.
Pâtisson (Cucurbita pepo)
Bei den Pâtissons soll es sich um eine
Kreuzung
aus Gurke und Kürbis handeln. Sie stammen aus Amerika und sind
dort
bereits seit Jahrhunderten in Kultur. Ihre Früchte sind rund,
abgeflacht
und haben am Rand einen knubbeligen Saum. Sie sind auch als Courgette,
Squash, Kaiser- oder Bischofsmütze bekannt. Diese Kürbisse
gehören
wie die Zucchini zu den Sommerkürbissen. Sie werden jung
geernetet, wenn sie etwa so groß sind wie ein Handteller. Dann
kann man die Schale mitessen. Reifere Früchte sind weniger
aromatisch und bekommen eine harte Schale. Die
Pflanzen bilden keine Ranken, sondern wachsen buschig. Die Blätter
haben keine Marmorierungen, wie sie bei Zucchini zu sehen sind.
Es gibt verschiedene Sorten, die etwa 10 bis 30 cm im
Durchmesser groß werden und zwischen 200 und 1000 g wiegen. Man
kann
Pâtissons vollständig mit Schale und Kernen roh oder gegart
verzehren. Als blanchiertes Gemüse kann das Fruchtfleisch
eingefroren
werden.
´Anna Gold F1´ und ´Sunburst´
sind gelbe Sorten. ´Moonbeam F1´, ´Pâtisson
blanc´ und ´Custard White´ sind weiß. Die
Früchte
von ´Pâtisson de l'Ile Maurice´ und
´Pâtisson Golden
Marbre´
sind orange. ´Flying Saucer F1´ ist grün gelb.
Rondini
Rondinis sind den runden Zucchinis ähnlich. Die
Pflanzen wachsen aber rankend, die Blüten halten nur wenige
Stunden und Rondinisamen
sehen aus wie die von Riesenkürbissen. Die Früchte werden
immer
unreif und grün geerntet.
Die Früchte können nicht roh verzehrt werden.
Sie werden mit einer Nadel angestochen, im Ganzen etwa 15 Minuten
gekocht,
halbiert und von den Kernen befreit. Dann lässt sich das
Fruchflisch
herauslöffeln und essen. Gewürzt wird mit etwas Olivenöl
oder Butter, Salz und Zitronensaft. Rezept findet man auch im Netz.
Bei uns werden die Frühte einfach als "Rondini"
angeboten. Eine häufige Sorte ist "Rolet" aus Südafrika.
Spaghetti-Kürbis
(Cucurbita pepo)
Der Fruchtfleisch des Spaghettikürbis bildet nach
dem Kochen Spaghettiähnlichen Fasern. Die Frucht ist rundlich bis
zylindrisch und etwa 20 bis 30 cm lang. Sie wiegt 1,5 bis 2,5 kg. Der
Geschmack
ist leicht säuerlich - nussig, aber wenig intensiv. Die
"Spaghettis"
liegen quer in der Schale. Man kann die Frucht zum Garen auch Quer in
Scheiben
schneiden. Meist werden die Früchte aber im ganzen gekocht oder
gedämpft.
Das Fruchtfleisch kann man gewürzt in der Schale gratinieren, zu
Röstis
oder Salaten verarbeiten.
Es ist allerdings recht fade.
Unbeschädigte reife Früchte sind bis zu 10
Monate lagerbar. Die Reifezeit beträgt etwa 80 - 90 Tage.
Spaghettikürbisse gehen auf den japanischen
Züchter
Sakata zurück. Die ersten Sorten gab es bereits 1930. Aber erst
1960
wurden die Früchte als "Gemüse-Spaghettis" bekannt und
beliebt.
Sorten sind zum Beispiel ´Stripetti F1´,
´Tivoli F1´, ´White Fall F1´, ´Goldetti
F1´, ´Orangetti F1´, ´Small Wonder F1´
und ´Vegetable
Spaghetti´.
Spaghetti-Kürbisse |
Gegarter Spaghettikürbis |
Zu den Gartenkürbissen zählen auch die
kleinen,
harten ungenießbaren Zierkürbisse. Sie wurden auf Farbe und
Form selektiert und nicht auf Geschmack. Daher enthalten sie noch viel
von dem Bitterstoff Cucurbitacin. Er wirkt abführend und
verursacht
Magenkrämpfe.
Einige Zierkürbisse trocknen aus und sind dann
ewig
als Dekoration verwendtbar. Sie bilden dabei außen Schimmel, den
man abwaschen kann. Andere Früchte werden weich und zerfallen. Ob
das Sortenabhänig ist oder vom Reifezustand bei der Ernte oder
möglichen
Infektionen
oder Beschädigungen abhängt weiß ich bisher nicht.
"zweifarbige Birne" oder "Birne bicolor" |
orange-grün gestreifter Zierkürbis rechts: "Kellen" |
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sternförmige Kürbisse |
getreifte Teufelkrallen |
"Autumn Wings" hat geflügelte Früchte |
warzige Frucht |
sternförmig und warzig |
geflügelt und warzig |
Getrocknete Zierkürbisse sind nicht so lebhaft gefärbt wie frische. Sie sind hell braun und meist etwas fleckig. Sie lassen sich aber gut zum Basteln verwenden. |
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Zucchini (Cucurbita pepo)
Zucchini werden im Anglo-Amerikanischen auch als
"summer
squash" und im Englischen als "marrow" bezeichnet. Es handelt sich um
Kürbissorten,
die bereits im Sommer vor der Samenreife - also unreif - geerntet
werden.
Lässt man die Früchte zu lange an der Pflanze wird die Schale
hart und das Fruchtfleisch holzig. Die Kulturdauer von Zucchinis ist
darum nicht so lange wie andere
Kürbisse.
Nach etwa 40 bis 55 Tagen kann man sie ernten. Die
Fruchtgröße liegt dann bei 10 - 15 cm, selten bei 20 cm. In
diesem Zustand enthält die Frucht keine Kerne. Die Schale noch
weich und kann mitgegessen werden. Die Früxchte können roh
oder
blanchiert in Salaten oder gekocht, gebraten oder gegrillt als
Gemüse
verwendet werden. Im Vergleich zu Winterkürbissen sind
Sommerkürbisse weniger aromatisch.
Die Pflanzen wachsen buschig und bilden keine Ranken. Etwa ein
Quadratmeter reicht für eine Pflanze aus. Die Blätter haben
eine silbrig-weiße Marmorierung.
Es gibt Zucchini mit gelber, weißer und mit
grüner
Schale. Typischerweise sind sie länglich, flaschenförmig. Es
gibt aber auch runde, kugelige Zucchini. Bekannte und bewährte
grüne
Sorten sind ´Alberello di Sarzana´ - weltweit angebaut und
angebliche
die
schmackhafteste Zucchini überhaupt - ´Mastil´ und
´Caserta´.
Altbewährte
gelbe Sorten sind zum Beispiel ´Gold Rush F1´,
´Atztec´ und ´Goldbar F1´. Die
weiße
Sorte ´Vegetable Marrow Bush´ wurde bereits vor 1847 in
England
gezüchtet
und in die USA eingeführt. Weitere weiße Zuccini sind
´Bianco de Trieste´, ´Blanche d´Egypte´
und ´Long White bush´. Die Schale von ´Black
Beauty´ ist so
dunkel
grün, dass sie fast schwarz wirkt.
Auch ´Defender´, ´Dundoo´ und ´Monitor´ sind dunkel grün.
´Eight Ball F1´ und ´Tondo Scuro di Piacenza´ sind
runde,
grüne Zucchini, ´One Ball F1´ ist gelb.
Die reifen Früchte sind je nach Sorte zwischen 15 und 50
cm lang und 400 g bis 3 kg schwer. Voll ausgreift und mit
unbeschädigter
Schale sind sie etwa 2 bis 4 Monate lagerbar.
Dann kann man die Schale aber nicht mehr mitessen, weil sie sehr
hart wird.
Grüne Zucchini in einem Supermarkt |
![]() ´Mastil F1´ auf dem Feld ![]() ´Golden Delight F1" |
![]() zu spät geerntete Zucchini |
![]() ´Floridor F1´ |

Typisch
für Maxima-Kürbisse ist ein weicher, faseriger, stark
gefurchter Stiel typisch. Der Riesenkürbis ist namentlich vor
allem wegen
der
Weltrekordjagd auf die größte Frucht bekannt. Es gibt mehrere Sortengruppen, mit verschiedenen
Eigenschaften
und Merkmalen. Aber nicht
alle
Riesenkürbisse sind riesig. Auch der
bei
uns sehr bekannte "Hokkaido" gehört zu den Riesenkürbissen.
Unter
der Bezeichnung sind verschiedene Sorten in Deutschland im Handel. Die
Sorte "Akaguri" ist zum Beispiel auch als "Potimarron" und "Roter
Hokkaido-Kürbis"
bekannt. Auch "Uchiki Kuri" ist als "Hokkaido" im Handel. "Houka
Seigurii"
wird auch als "Blue Kuri", "Houka Sehiguri" oder "Blauer
Hokkaido-Kürbis"
bezeichnet. Der "Grüne Hokkaido" trägt den auch Sortenamen
"Tsurunashi
Yakko" oder "Sweet Mama F1". Allen gemeinsam ist, dass sie aus Japan
stammen.
Lange war die Sorte ´Gelber Zentner´ weit in den
Hausgärten verbreitet. Leider ist gerade die nicht besonders
aromatisch. Andere Sorten sind für Speisezwecke lohnender.
Der Rekord-Kürbis "Dill´s Atlantic Giant"
erreicht
einen Durchmesser von mehr als 50 cm und wird normalerweise etwa 100 kg
schwer. Durch spezielle Selektion bestimmter Typen und durch spezielle
Kulturverfahren kann das Gewicht einzelner Früchte aber auf mehr
als
800 kg gesteigert werden. Für Rekordkürbisse werden spezielle
Selektionen verwendet die mit Angaben zu den Elternpflanzen weiter
gegeben werden. Der Atlantic Giant von Chris Stevens, der den
Weltrekord vom Oktober 2010 mit 821,24 kg und 4,7 m Umfang hält,
ist bezeichnet mit "1810.5 Stevens 2010 (1161 Rodonis x 1421 Stelts)".
Das bedeutet, dass der Samen der Mutterpflanze beim Züchter
Rodonis in einer Frucht von 1161 Pound (ca. 527 kg) herangereift ist
und der Samen des Pollenspenders aus einem Kürbis vom Züchter
Stelts stammt, der 1421 Pound (ca. 645 kg) gewogen hat. Solche Samen
von Rekordkürbissen werden von den Züchtern zum Kauf
angeboten. Die Preise liegen je nach Gewicht der Eltern zwischen 10 und
40$ pro Samen. Bei Rekordhaltern können es auch schon mal 100 $ sein.
Die Blätter sind rundlich und
es bilden sich lange Ranken, die am Boden entlang kriechen.
Buttercup (Cucurbita maxima)
Diese Winterkürbisse sind rund und abgeflacht. Sie
haben eine kleine turbanähnliche Kappe an der Unterseite. Das
Fruchtfleisch
ist trocken und sehr fein. Es ist süß und schmeckt nach
Süßkartoffeln
und gerösteten Kastanien. Die Scahle ist meist grün und kann bei vielen Sorten mitgegessen werden. Bekannte
Sorten sind ´Bon Bon F1´, ´Butterbelle F1´ und ´Buttercup Bush
Emerald´ und der orange ´Ambercup´.
Es gibt auch eine dunkelgrüne Sorte die ´Buttercup´ heißt. Sie ist eine
altbewährte
Züchtung aus den USA. Die Frucht ist rund abgeflacht und an der
Stielseite
leicht eingebuchtet. An der Unterseite ist ein turbanähnlicher
Spiegel.
Bis zur Reife dauert es etwa 85 - 100 Tage. Lagerbar sind die
Früchte
etwa 3-8 Monate.
Die Früchte von Buttercups sind etwa 12 - 20 x 7
- 15 cm groß und 1 bis 3 kg schwer. Man kann sie roh essen, als
Gemüse,
für Kuchen und sogar für Marmeladen und Konfitüren
verwenden.
Hubbard (Cucurbita maxima)
Die ursprünglich aus Südamerika stammenden
Hubbards sind die beliebtesten Kürbisse im Nord-Westen Amerikas.
Es
gibt aber auch Sortenzüchtungen aus Südafrika. Vollreif
geerntet
sind sie sehr lange lagerfähig. Ihre Haut ist sehr dick und hart.
Das Fruchtfleisch ist dunkelgelb bis orange, fest, feinkörnig,
trocken
und süß. Die Früchte sind meist kugelig, oft mit einer
Spitze an jedem Ende. Sie sind etwa 15 - 40 cm lang und 1 - 8 kg
schwer.
Die Oberfläche ist glatt, warzig oder gerippt. Die Schale kann
weißlich
blau, orange oder dunkel grün sein. Die Reifezeit beträgt 95
bis 110 Tage.
Sorten: "Anna Swartz Hubbard", "Blue Ballet", "Boston
Marrow", "Chicago Warted Hubbard", "Gold Nugget", "Onion", "Red October
F1" u.v.m
Die Früchte sind gut lagerbar. Der Chicago "Warted
Hubbard" kann bis zu einem Jahr gelagert werden.
Greys and Crowns (Cucurbita maxima)
Diese Früchte dieser Sorten sind
blaugrau-gefärbt
und stark gerippt. Sie stammen aus Australien und Neuseeland. Sie sind
sehr gute Speisekürbisse und lange lagerbar.
Crowns haben einen kleinen Spiegel in dem der
Blütenansatz
sichtbar ist. Die Früchte werden je nach Sorte zwischen 1 und 12
kg
schwer. Die Reifeziet liegt bei 95 bis 110 tagen. Die Früchte sind
bis zu einem halben Jahr lagerbar.
Eine relativ neue Sorte ist ´Elliot F1´. Die
Früchte
werden etwa 15 x 18 cm groß und 3 bis 4 kg schwer.
´Elliot F1´ ist eine australische Sorte |
Kabocha (Cucurbita maxima)
Das Kabocha stammt vermutlich vom Portugiesischen
abóbora
(Kürbis). In Japan wird der Begriff allgemein für
Kürbisse
verwendet. In Nordamerika und anderen Teilen der Welt versteht man
darunter
eine Gruppe von japanische Winterkürbissorten. Sie haben sehr
feines,
fast faserloses Fruchtfleisch und sind sehr süß.
Es gibt verschiedene Typen. Die "Seiyo kabocha" sind
meist rund und abgeflacht. Sorten sind zum Beispiel "Ebisu F1", "Baby
Delicata
F1" und "Hokkori F1".
Als "Kuri kabocha" werden solche Sorten bezeichnet, die
mäßig saftiges, süßliches Fruchtfleisch mit
lockerer
Textur haben. Sie sind tropfenförmig oder rundlich. Zu ihnen
gehören
zum Beispiel die als "Hokkaido" bekannten Sorten. Sortenamen sind
"Potimarron
Français", "Uchiki Kuri" und "Houka Seiguri" (Blue Kuri).
Kuri (Cucurbita maxima)
Eine Sortengruppe der Kabocha. Die bei uns so beliebten
"Hokkaidos" sind Kuris.
![]() Junger Hokkaido an der Pflanze |
"Hokkaido" direkt vom Erzeuger. |
Turban oder Bischofsmütze (Cucurbita maxima)
Diese Kürbisse werden meist nur zur Dekoration
verwendet.
Sie sind aber auch sehr schmackhaft und lassen sich sehr gut in der
Küche
verwenden.

Für Moschuskürbisse ist ein harter Stiel typisch, der wenig gerippt ist und sich zur Frucht hin deutlich verbreitert. Die Früchte sind flaschenförmig, kugelig oder rund abgeflacht. Sie können gerippt sein oder glatt mit glatter oder rauer Oberfläche. Die flaschenförmigen und meist beigen bis terrakottafarbenen Sorten sind zur Gruppe der Butternuts zusammen gefasst. Die übrigen sind sehr vielgestltig und können sehr groß und sehr schwer werden. Es gibt reichlich Sorten aus verschiedenen Ländern. "Muscatnaya" ist zum Beispiel eine flaschenförmige, orange-grüne Sorte aus Rußland. "Muscade de Provence" ist eine dunkelgrüne, flachrunde, gerippte, bis 20 kg schwere Sorte aus Frankreich. Aus Marokko stammt "Musquée du Maroc". Die Früchte dieser Sorte sind grünlich-beige und warzig. Nicht alle Moschuskürbisse eignen sich für die Kultur in unserem Klima, da die Sorten oft sehr wärmebedürftig sind. Die Reifezeit kann bis zu 150 Tagen betragen.
Einige Sorten wie der "Neck Pumpkin" und
"Pennsylvania
Dutch Croockneck" haben einen gebogenen Hals. Anders als die Crooknecks,
die zu den Sommerkürbissen gehören, werden diese Sorten aber
reif geerntet und können unreif nicht gegessen werden.
Butternut (Cucurbita
moschata)
Die Butternuts oder Butternüsse haben ein sehr
hochwertiges
Fruchtfleisch. Ihre Schale ist dünn aber sehr zäh. Die
Samenhöhle ist sehr klein. Etwa 75 -
80
% des Kürbisses bleiben nach dem Putzen zum Verzehr übrig.
Die
Frucht ist flaschenförmig und meist beige. Es gibt aber auch
grüne
Sorten. Grün mit beigen Streifen ist zum Beispiel
´Barbara´ und ´Mallorca
F1´. ´Cushaw´ ist dunkelgrün mit weißer
marmorierung. Die Früchte werden mehr als 3 kg schwer. Eine weit
verbreitete Sorte ist ´Waltham Butternut´, deren
Früchte mehr als 3 kg schwer werden können.
´Trombolino´ hat beige 2 bis 8 kg schwere Früchte
mit einem langen, gebogenen Hals. Das Fleisch ist dunkel gelb und hat
ein nussiges Aroma.
Typischer "Butternut" |
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Verschiedene Butternut-Sorten |
Ovale, grün-gelbe
Moschuskürbisse |

Die Ayoten stammen aus Mexiko. Sie werden vor allem wegen ihrer Samen kultiviert, die geröstet sehr lecker sein sollen. Das Fruchtfleisch kann süßsauer eingelegt werden. Die Form und Farbe der Früchte ist variabel. Sie können, weiß, grün, orange, gelb und mehrfarbig sein. Es gibt kugelige, flaschen- und eiförmige Sorten. Die Früchte brauchen 125 - 140 Tage zum Reifen. Sie können 4 bis 8 Monate gelagert werden.
´Cushaw tricolor´ ist eine dreifarbige,
flaschenförmige
Sorte mit gebogenem Hals. ´Cushaw green striped´ ist
grün
weiß, gestreift. Die Früchte sind flaschenförmig,
werden
etwa 3,5 bis 4 kg schwer und können als Rohkost oder
süß-sauer
eingelegt gegessen werden.
´Cushaw white´ hat weisse,
flaschenförmig
Früchte. Sie sind 16-25 cm im Durchmesser und 35 bis 45 cm lang
und
wiegen 2,5 bis 3,5 kg. Das Fruchtfleisch ist gelb, feinkörniig und
leicht fruchtig. Die Sorte kann man für Rohkost, Süsssaures,
zum Braten und Backen verwenden. ´Silver Edge´ hat
grün-weiß
marmoriert,
runde Früchte.
´Tennessee Sweet Potato´ ist eine sehr alte
Sorte aus dem Jahr 1847. Die Früchte sind weiß mit
grüner
Marmorierung, ei- bis flaschenförmig und 4- 8 kg schwer. Heute
wird
diese Sorte fast nur zur Dekoration verwendet. Bei der Sorte
´Vera
Cruz Pepita´ werden vor allem die Samen geröstet und
gegessen.

Der Feigenblattkürbis ist eine stark rankende,
sehr
wüchsige Pflanze. Er wird vor allem als Unterlage bei der
Veredelung
von Gurken verwendet, weil er gegen den Bodenpilz Fusarium
resistent
ist. Die Frucht ist grün-weiss marmoriert und hochrund. Sie ist
etwa
17 - 23 cm x 20 - 25 cm groß und zwischen 2 und 5 kg schwer. Es
gibt
auch Sorten mit sehr großen, weißen Früchten. Die
Samen
sind wie bei Melonen im gesamten Fruchtfleisch verteilt. Das
Fruchtfleisch
ist sehr süß, weiss und sehr faserig. Es wirkt
adstringierend
(zusammenziehend). Wegen der Süße kann man die Früchte
für Obstsalate verwenden und für Konfekt. Aus ihnen wird auch
Engelshaar-Konfitüre hergestellt. Die Reifezeit beträgt 120 -
130 Tage. Die Schale ist sehr hart. Die voll ausgereiften Früchte
sidn 2 bis 3 Jahre lang lagerbar. Bekannte Sortenbezeichnungen sind
"Malabar
gourd", "Chilacayote" oder "Courge de Siam"

Der Schlangenkürbis und Kalebassen gehören
zu
den Kürbisgewächsen aber nicht zu den echten Kürbissen.
Sie werden bei uns vor allem zur Dekoration verwendet. In anderen
Ländern
werden die getrockneten Früchte ausgehöhlt und dienen als
Schalen
oder Flaschen zum Wassertransport.
´Kikinda Competition Strain´ ist eine
Sorte
die Zum züchten besonders langer Kürbisse verwendet wird. Die
Früchte sind hellgrün, sehr schlank und erreichen bei
optimaler
Kultur eine Länge von über 3 Metern. Bei einer Länge von
2 m wiegt so eine Frucht etwa 6.5 kg. Damit die Früchte gerade und
besonders lang werden, sollte man sie an einer Pergola hängend
wachsen
lassen.
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![]() |
große Kalebassen |

Literatur:
D. R. Piperno K. E. Stothert (2003): Phytolith Evidence for Early Holocene Cucurbita Domestication in Southwest Ecuador.- Science Vol. 299. no. 5609, pp. 1054 - 1057
H. Buchter-Weisbrodt (2006): Kürbisse für den Hausgarten.- Österreichischer Agraverlag, Wien
Onlinequellen:
Schweizer-Onlineshop mit Samen von über 700 Kürbissorten
Anleitung zur Riesenkürbiszucht
Amerikanische
Internetseite über Wettbewerbe in der Riesenkürbiszucht

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