

Diese Strahlung wird von höhere Pflanzen, Grünalgen,
Cyanobakterien und Kieselalgen für die Photosynthese genutzt.
Bacteriochlorophyll
a hat seine Absorptionsmaxima dagegen im Bereich von UV- und
Infrarot-Licht.
Begrenzende Faktoren für die Photosyntheseleistung sind die
Lichtstärke, das CO2-Angebot, die Temperatur und
Nährstoffmängel.
Indirekt wirkt sich bei submersen Pflanzen auch Wasserbewegung aus, da
sie den
Gasaustausch an der Blattoberfläche begünstigt. Dabei reicht
eine Strömung von
etwa 1 mm pro Sekunde bereits aus um einen maximalen Effekt zu
erzielen. Nur in
Pflanzenbeständen mit sehr feinfiedrigen Arten zeigt auch eine
stärkere
Strömung noch eine deutliche Steigerung der Photosyntheseleistung.
Oft wird vermutet, dass sie in den Tropen gemessenen
Lichtstärken aussagefähig für die erforderlichen
Lichtmengen
in der Aquarienkultur seien. Das ist aber nicht richtig. Es ist wahr,
dass
an einem voll sonnigen, wolkenlosen Tag am Mittag in den Tropen
150
kLux oder mehr gemessen werden können. Im Durchschnitt liegt die
Lichtstärke
aber nur bei etwa 50-60 kLux, weil es eben auch in den Tropen reichlich
Regentage und gewölkten Himmel gibt. Bäume, Sträucher,
Felsen
oder Uferböschungen beschatten Pflanzenbestände oft einige
Zeit
des Tages. Submerse Pflanzen bekommen zudem durch Reflexion und
Extinktion
weniger Licht. Steht die Sonne nicht senkrecht, dringt ein großer
Teil des Lichts gar nichts ins Wasser ein. Algen, Schwebstoffe und
Färbung
durch Huminsäuren besorgen den Rest. Emerse Pflanzen sind zum Teil
mit Schlammablagerungen der letzten Überschwemmung bedeckt. Die in
den Tropen zum Teil vorhandene Lichtstärke ist nicht in vollem
Maße
notwendig für die Photosynthese und das Überleben der
Pflanzen.

Lichtstärken in Lux in verschiedenen Wassertiefen
an zwei Naturstandorten (Horst 1981 und 1986)
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Borneo Waldgebiet |
Südthailand 12:00 Uhr |
Südthailand 15:00 Uhr |
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Um die Reaktion von Pflanzen auf Licht zu beschreiben gibt es drei interessante Werte: den Kompensationspunkt, den Sättigungspunkt und die halbmaximale Photosyntheserate.
Pflanzen verbrauchen Energie durch Zellatmung.
Gewinnen
sie mehr Energie aus dem Licht als sie aktuell benötigen, bauen
sie
Masse auf und wachsen. Ist ihr Energiebedarf grösser, veratmen sie
Reservestoffe und geben mehr Kohlendioxid ab, als sie durch die
Photosynthese
binden. Die Lichtmenge, bei der der Energiegewinn und damit
Kohlendioxidaufnahme
so gross ist wie der Energiebedarf und die Kohlendioxidabgabe wird als
Kompensationspunkt bezeichnet. Mit weniger Licht können Pflanzen
auf
Dauer nicht überleben. Wachstum ist nur möglich, wenn die
Lichtstärke
über dem Kompensationspunkt liegt. Der Sättigungspunkt ist
bei
der Lichtstärke erreicht, bei der durch die Steigerung der
Lichtmenge
keine Leistungssteigerung der Photosynthese mehr zu erreichen ist. In
Systemen
ohne künstlich erhöhten Kohlendioxidgehalt ist der
Sättigungspunkt
durch das Angebot an CO2 bedingt. Die halbmaximale Photosyntheserate
bezeichnet
die Lichtstärke, bei der die Pflanze, die Hälft ihrer
maximalen
photosynthetischen Leistung erreicht.

Meist wird die Beziehung zwischen Licht und CO2-Bindung wie als Sättigungskurve dargestellt. Solche Verläufe zeigen sich, wenn das Photosystem vollständig ausgelastet und Kohlendoxid der begrenzende Faktor ist.
Die Kompensations- und Sättigungspunkte von verschiednenen Aquarienpflanzen ist unterschiedlich.
In der Tabelle sind die Kompensationspunkte
verschiedener
Wasser- und Sumpfpflanzen aus verschiedenen Quellen zusammen gefasst.
Die
Lichtmenge ist in mol Photonen pro Quadratmeter und Sekunde angegeben
und
bezieht sich auf die photosynthetisch aktive Strahlung im Bereich
zwischen
400 und 700 nm Wellenlänge.
| Pflanzenart | Temperatur [°C] | Art der Messung | Kompensationspunkt
µmol / m2 s-1 |
Sättigungspunkt
µmol / m2 s-1 |
Halbmaximale
Photosyntheserate µmol / m2 s-1 |
| Cabomba carolineana | 30 | Licht / CO2 Absorption |
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| Callitriche caphocarpa | 8 | Wachstumskurve
unter 16 Stunden Licht |
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| Ceratophyllum demersum | 30 | Licht / CO2 Absorption |
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| Ceratophyllum demersum | 7 | Wachstumskurve
unter 16 Stunden Licht |
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| Cladophora glomarata | Licht / CO2 Absorption |
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| Crassula helmsii | 23 - 30 | Licht / CO2 Absorption |
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| Egeria densa | 24 | Licht / CO2 Absorption |
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| Egeria najas | 25 | Wachstumskurve
unter 12 Stunden Licht |
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| Egeria najas | 25 | Licht / CO2
Absorption Licht / O2-Abgabe |
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| Hydrilla verticillata | 24 | Licht / CO2 Absorption |
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| Hydrilla verticillata | 30 | Licht / CO2 Absorption |
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| Hydrocotyle ranunculoides | 25 - 35 | Licht / CO2 Absorption |
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| Ludwigia grandiflora | 25 - 30 | Licht / CO2 Absorption |
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| Myriophyllum aquaticum | 27 - 37 | Licht / CO2 Absorption |
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| Myriophyllum brasiliense | 30 | Licht / CO2 Absorption |
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| Myriophyllum spicatum | 30 | Licht / CO2 Absorption |
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| Myriophyllum spicatum | 25 | Licht / CO2 Absorption |
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| Riccia fluitans | Licht / CO2 Absorption |
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| Vallisneria americana | 25 | Licht / CO2 Absorption |
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Der Kompensationspunkt unterscheidet sich nicht nur
zwischen
den Arten, sondern verändert sich auch in Abhängigkeit von
den
Lebensbedingungen. Beispielsweise brauchen die Unterwasserformen von Hygrophila
polysperma und Limnophila sessiliflora sehr viel weniger
Licht
als die Überwasserformen.
Der Kompensationspunkt ist auch abhängig von den
Umweltbedingungen. Schwach belichtetet (325 Lux) H. verticillata
erreichen ihren Kompensationspunkt schon bei 7 – 12 µmol / m2 s-1
und ihre Sättigung bei etwa 150 – 175 µmol / m2 s-1. Unter
stärkerem
Licht (16.216 Lux) kultivierte Hydrilla hat ihren
Kompensationspunkt
bei 20 – 25 µmol / m2 s-1 und erreicht ihre Sättigung bei
etwa
500 – 600 µmol / m2 s-1. Dabei setzen die Pflanzen 2,6 bzw.
5,4 µmol CO2 / mg Chlorophyll in der Stunde um. Die Photosysteme
arbeiten also unterschiedlich effektiv bei verschiedenen
Lichtstärken.
Auch die Konzentration von Kohlendioxid und Sauerstoff sowie die
Temperatur
wirken sich auf die Kompensations- und Sättigungslichtstärke
aus. Wasserströmung beeinflusst die Gaskonzentration an der
Blattoberfläche
und wirkt so indirekt auf die Photosyntheseleitung.
Es ergeben sich auch unterschiedliche Werte bei der
Feststellung
des Kompensationspunkes, wenn an Stelle der Bilanz von CO2-Verbrauch
und CO2-Ausstoss, die Sauerstoff-Bilanz oder die
Wachstumskurve
bestimmt wird. Die Werte sind also immer nur grobe Richtwerte.
Aquarianer messen die Lichtstärke ihrer Lampen
meist
in Lux. Die photosynthestisch aktive Strahlung wird aber in µmol
Photonen / m2 s-1. Diese Werte sind nicht so ohne
weiteres mit einander vergleichbar. Es gibt jedoch die Möglichkeit
mit Hilfe von Umrechenformeln zu Näherungswerten zu kommen.
Zu beachten ist dabei, dass der Anteil der PAR
(photosynthetisch
active radiation) an der Gesamtstrahlung einer Lichtquelle von ihrem
Spektrum
abhängt. Da Sonnenlicht ein anderes Lichtspektrum hat als eine
weiße
Neonröhre benötigt man für die Umrechnung eine andere
Konstante.
Für die Umrechnung von Photonenfluss in Kilolux und umgekehrt gilt die Formel:
[klx] x c = [µmol / m2 s-1] bzw. [µmol / m2 s-1] / c = klx
Die Größe der Konstante c ist
abhängig
von der Lichtquelle.
Die Tabelle gibt die Konstanten von Leuchstofflampen
mit 36 Watt und verschiedenen Lichtfarben, sowie Quecksilberdampflampen
und Halogenmetalldampflampen wieder (Quelle: www.hereinspaziert.de).
| Konstante c | Beispiel
für entsprechende Röhren |
|
| Sonne |
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| Lichtfarbe 530 |
13,1 |
|
| Lichtfarbe
535 |
12,5 |
|
| Lichtfarbe
640 |
13,6 |
|
| Lichtfarbe
740 |
14,1 |
|
| Lichtfarbe
765 |
14,7 |
|
| Lichtfarbe 830 |
12,7 |
Osram
Warmwhite Philips 830 Warmton Sylvania Warmton Deluxe |
| Lichtfarbe 840 |
13,4 |
Osram
Coolwhite Philips 840 Weiß Sylvania Weiß Deluxe |
| Lichtfarbe 865 |
14,1 |
|
| Lichtfarbe 930 |
14,6 |
Osram Lumilux
Deluxe Warm White Philips 930 Warmton |
| Lichtfarbe 940 | 14,3 |
Osram Lumilus
Deluxe Coolwhite Philips 940 Neutral weiß |
| Lichtfarbe
950 |
15,1 |
Osram Lumilux
Deluxe Daylight Phillips 950 Tageslicht |
| Lichtfarbe
965 |
15,5 |
Osram 965
Biolux Philips 965 Tageslicht Sylvania 172 Activa |
| Growlux
36 Watt, 1200 Lumen |
25,4 |
|
| Aquarelle
36 Watt, 2450 Lumen |
17,8 |
|
| HPL-Comfort,
80 Watt, 4000 Lumen |
13,0 |
|
| HPL -
N, 80 Watt, 3700 Lumen |
12,9 |
|
| CDM
830, 70 Watt, 6500 Lumen |
14,5 |
|
| CDM
942, 70 Watt, 6000 Lumen |
16,3 |
|
| CDM-Elite
930 75 Watt, 7200 Lumen |
14,8 |
|
| HQI /
WDL, 78 Watt, 6200 Lumen |
13,3 |
|
| HQI /
NDL, 78 Watt, 6500 Lumen |
16,8 |
|
| HQI /
D, 78 Watt, 6200 Lumen |
15,4 |
Beispiele für Lichtbedarf in Lux zum Erreichen
des
Kompensationspunktes einiger Pflanzen im Aquarium unter verschiedenen
Lichtquellen
(Werte gerundet)
| Pflanzenart |
µmol / m2 s-1 (Sonnenlicht) |
Vollspektrum-Tageslichtlampen 1700 Lumen |
|
925 Lumen |
| Cabomba carolineana |
|
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| Ceratophyllum demersum |
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| Hydrilla verticillata |
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| Myriophyllum spicatum |
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| Limnophila sessilisflora, submers |
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| Hygrophila polysperma, submers |
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Um Pflanzen dauerhaft kultivieren zu können,
müssen
sie im Tagesdurchschnitt mehr als die Lichtmenge bekommen, die
sie
für das Erreichen des Kompensationspunktes benötigen. Da
nachts
kein Licht vorhanden ist, aber trotzdem ein Energiebedarf vorliegt,
muss
die Pflanze während der Beleuchtungszeit genug Energie sammeln um
auch die Nacht über versorgt zu sein. Wachstum erreicht man nur,
wenn
im Verlauf von 24 Stunden mit Hell- und Dunkelphase Energie übrig
bleibt. Günstig ist es, wenn die Pflanzen so starkes Licht zur
Verfügung
haben, dass sie etwa die Hälfte ihrer maximalen
Photosyntheseleistung
erreichen. Die Lichtstärke für die halbmaximale
Photosyntheserate
ist aber nicht für viele Aquarienpflanzen bekannt. Nach Kramer
(2009)
und verschiedenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen liegt sie
zwischen 800 Lux (Anubias barteri) und 5500 Lux (Pogostemon
stellatum)
bzw. 11900 Lux (Cabomba carolineana und Myriophyllum spicatum).
Walstad (2003 und 2005) empfiehlt als Faustzahl 120 µmol / m2
s-1
für
die Belichtung von Aquarien. Das entspricht etwa 8900 Lux an der
Wasseroberfläche unter einer kaltweißen
Leuchtstoffröhre. Weitaus bekannter
ist der Lichtwert in Watt pro Liter bzw.Verhältnis von Liter zu
Watt (z. B. 1:4 entspricht 0,25 W/l). Er wurde von Paffrath (1979)
für T8-Lampen mit Reflektor definiert. Er schreibt dazu: "Die
genannten: Lichtzahlen sind Mittelwerte und geben den günstigen
Bereich an. Unter bestimmten Voraussetzungen, etwa in sehr gutem
Wasser, kann der Lichtwert um 0,5 nach unten gehalten werden. Die
angegebenen Lichtwerte sind nur gültig, wenn die Lichtquelle mit
Hilfe eines Reflektors optimal genutzt wird. Ohne Reflektor wird das
Licht nur zu 40 % ausgenutzt. Ein dunkler Deckel im Lampenkasten bringt
60 %. Bei Reflektion durch einen weißen Lackanstrich oder
Metallfolie über den Lampen erfolgt bis zu 90% Lichtnutzung. Das
Weglassen der Aquarienscheibe bringt keine wesentlichen Vorteile. bei
einwandfrei sauber gehaltener Abdeckung isr deren lichthemmende Wirkung
geringt und beträgt etwa 5 %. Die verschmutze Scheibe hält
bis zu 20% zurück."
Kramer (2009) gibt zusätzlich zu den Lichtwerten Lichtstärken
in Lux an, die nach seiner Erfahrung an den Blätter der Pflanzen
vorliegen müssen, damit sie gut wachsen.
Teichfischer (1997) gibt an, dass für die meisten Pflanzen 1000 -
2000 Lux ausreichend sind und rote Pflanzen 8000 Lux und mehr
benötigen. Er hat diese Wert mit Hilfe eines Belichtungsmesser
bzw. an Hand der Verschlusszeiten seiner Kamera berechnet.
Die Tabelle stellt drei Systeme zur Bemesssung von Lichtstärken
im Aquarium gegenüber.
| Paffrath 1979 | Kramer
2009 an den Blättern |
Allgemeine Lichtstärken für Wasserpflanzen an der Wasseroberfläche * |
||
| T8-Röhren mit Reflektor |
T5-Röhren
mit Reflektor |
Photonenfluss [µmol / m2 s-1] | ~
Äquivalent in Lux Tageslicht |
|
| wenig |
0,25 – 0,35 W/l Lichtwert 1:4 - 1:3 |
bis 0,3 W/l 1000 – 2000 Lux |
40 bis 80 µmol / m2 s-1 | 2150 -
4300 Lux |
| mittel |
0,35 – 0,5 W/l Lichtwert 1:3 - 1:2 |
0,3 - 0,5 W/l 2000 – 3000 Lux |
80 - 120 µmol / m2 s-1 | 4300 -
6500 Lux |
| viel |
0,5 – 0,7 W/l Lichtwert 1:2 - 1:1,5 |
0,5 - 0,6 W/l 3000 – 5000 Lux |
120-300 µmol / m2 s-1 | 6500 -
16000 Lux |
| sehr viel |
0,7 – 1,0 W/l und mehr Lichtwert 1:1,5 - 1:1 und mehr |
0,6 und mehr bis 8000 Lux und mehr |
über 300 µmol / m2 s-1 | über 16000 Lux |
* Quelle der Werte ist eine
hübsche, kleine Grafik, die ich im Internet gefunden habe. Auf
welchen Annahmen die Werte basieren weiß ich nicht. Die obere
Grenze der mittleren Llichtstärke deckt sich allerdings mit der
Lichtempfehlung von Walstad (2003 und 2005).
| Pflanzenart | Kompensationspunkt [µmol / m2 s-1] | Kompensationspunkt [Lux] | Sättigungspunkt [µmol / m2 s-1] | Sättigungspunkt [Lux] |
| Limnophila sessiliflora – emers |
|
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|
|
| Limnophila sessilisflora – submers |
|
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|
| Hygrophila polysperma – emers |
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| Hygrophila polysperma - submers |
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|
| Myriophyllum brasiliense - emers |
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|
| Myriophyllum brasiliense - submers |
|
|
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|
Betrachtet man in der folgenden Tabelle die Zuordung der Pflanzen,
stellt man schnell fest, das Kramer und Paffrath sich um eine "Stufe"
gegeneinader verschieben. Dieser kleine Unterschied liegt darin
begründet, dass wir heute durch neue Technik, T5-Lampen und
bessere Reflektoren eine höhere Lichtausbeute pro Watt haben.
| Paffrath 1979 | Pflanzen bei Paffrath |
Kramer 2009 | Pflanzen bei Kramer |
|
| Wenig | 0,25 – 0,35 W/l Lichtwert 1:4 - 1:3 |
Cryptocoryne affinis | 1000 – 2000 Lux bis 0,3 W/l |
|
| Mittel | 0,35 – 0,5 W/l Lichtwert 1:3 - 1:2 |
Aponogeton Anubias Ceratopteris cornuta Cryptocoryne cordata "Blassii" Cryptocoryne walkeri Cryptocoryne willisii Echindorus Hygrophila Microsorurum Sagittaria |
2000 – 3000 Lux 0,3 - 0,5 W/l |
Bacopa carolineana Ceratopteris thalictroides, Cryptocoryne huderoi Cryptocoryne spiralis E. parviflorus Fontinalis hypnoides |
| Viel | 0,5 – 0,7 W/l Lichtwert 1:2 - 1:1, |
Bacopa carolineana Barclaya Bolbitis heudelottii Ceratophyllum submersum Crinum Cabomba carolineana Ceratopteris cornuta Helanthium tenellum Hydrocotyle Hygrophila difformis Limnophila aquatica Lobelia Ludwigia Marsilea Micranthemum Myriophyllum aquaticum Nymphaea Rotala rotundifolia Vallisneria nana |
3000 – 5000 Lux 0,5 - 0,6 W/l |
Ammannia gracilis Echinodorus aschersonianus, Heminathus callitrichoides Mayacca fluviatilis |
| Sehr viel | 0,7 – 1,0 W/l und mehr Lichtwert 1:1,5 - 1:1 und mehr |
Althernanthera reineckii Ammannia gracilis Cabomba aquatica und piauensis Ceratopteris thalictroides Didiplis Lilaeopsis Lysimachia Mayaca Proserpinaca palustris Rotala macrandra Samolus valerandi Saururus |
bis 8000 Lux und mehr 0,6 und mehr |
Bacopa madagascariensis Limnophila browni Myriophyllum aquaticum Polygonum spec. ´Blutrot´ |


| Lichtstärke |
Lichtstärke
an den Blättern in 20 cm Tiefe [Lux] nach Kramer 2009 |
Lichtstärke
über dem Aquarium [Lux] |
| schwach |
1000 -
2000 |
4000 -
8000 |
| mittel |
2000 -
3000 |
8000 -
14000 |
| stark |
3000 -
5000 |
14000 -
20000 |
| sehr stark |
5000 -
8000 oder mehr |
20000
und mehr |

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