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zurück zu den Aquarienpflanzen Ich biete verschiedene aquarientaugliche Cryptocorynen in meinem Shop an. |
Wasserkelche sind mehrjährige Sumpf- und
Wasserpflanzen,
mit verzweigtem Wurzelstock (Rhizom) und gewöhnlich mit
Ausläufern.
Zur Gattung gehören etwa 60 Arten im tropischen Asien. Im Handel
findet
man überwiegend Formen von Wendt´s Wasserkelch (C.
wendtii), Walkers Wasserkelch (C. walkeri)
und Willis Wasserkelch (C. willisii).
Diese
Pflanzen sind in Farbe und Form recht variabel und
verhältnismäßig
anspruchslos in der Aquarienkultur. Ihre Vermehrung ist über in vitro-Kultur
problemlos möglich, daher stehen sie meist das ganze Jahr
über
zur Verfügung.
Form, Größe und Farbe des Blattes sind bei
submers
und emers wachsenden Pflanzen oft sehr
unterschiedlich. Außerdem haben Belichtung, Wasser- und
Bodenbeschaffenheit
einen großen Einfluß. Sehr oft sind die Arten wegen der
Umgebungsbedingungen
so variabel, daß man sie ohne Blüte nicht mit Sicherheit
identifizieren
kann.
Der Blütenstand besteht aus einem Kolben
an dem im unteren Teil die weiblichen Blüten sitzen und im oberen
die männlichen. Das Ganze ist vom Kessel umhüllt,
der sich nach oben hin in eine Röhre fortsetzt. Am Schlund dieser
Röhre verbreitet sich das Hüllblatt (Spatha)
zu einer Spreite mit einer mehr oder weniger langen und mehr oder
weniger
stark gedrehten Fahne. Sie kann glatt, bullos, warzig oder mit Cilien
(Wimpern)
besetzt sein. Die Farbe variiert von grün und weiß über
gelb, orange und rot bis zu braun und dunkelviolett. Bei der
Artbestimmung
wird neben der Blattform, -größe und -farbe auch die Farbe,
Größe
und Form der Blütenstandsteile beurteilt.
![]() |
Links ist
eine Skizze eines
Cryptocorynen-Blütenstandes. In eine Spatha eingeschlagen sind die 4 bis 8 weiblichen Blüten (je ein Fruchtknoten, Griffel und Narbe) und die etwa 20 bis 50 männlichen Blüten (nur je ein zweikammeriges Staubblatt) auf einer gemeinsamen Achse (Spatix). Dazwischen ist ein steriler Teil. Die Blüten sind im unteren, verbreiterten Teil der Spatha, dem Kessel. Am Übergang zwischen Kessel und der darüber liegenden, schlankeren Röhre befindet sich eine Verschlußklappe, die während der Pollenreife vorübergehend den Durchgang zur Röhre verschließt (siehe Befruchtung). Oberhalb der Röhre erweitert sich die Spatha bei vielen Arten zu einer Spreite. Diese verbreiterte Fläche kann glatt, gerunzelt oder warzig sein. Am Rand kann es Wimpern geben (C. ciliata). Der sichtbare innere Teil der Spatha wird als Schlund bezeichnet. Am Übergang zwischen Schlund und Spathaspreite ist manchmal eine Auffaltung oder Erhebung zu sehen, die als Kragen bezeichnet wird. Auch Zähne am inneren Schlundrand kommen vor (C. spiralis). Bei manchen Arten (C. affinis, C. albida, C. crispatula) gibt es keine verbreiterte Spathaspreite. Stattdessen ist die Spathaspitze zu einer schwanzartig verlängerten Fahne ausgezogen und in sich gedreht. |

| 1 |
C. affinis |
14 a |
C. cordata var. cordata | 17 |
C. cruddasiana | 30 |
C.
loeiensis |
42 |
C. pygmaea | 54 |
C.
versteegii |
| 2 | C. alba | 14 b |
C. cordata var. diderici | 18 |
C.
decus-silvae |
31 |
C. longicauda | 43 |
C. retrospiralis | 55 |
C. vietnamensis
|
| 3 |
C. albida | 14 c |
C. cordata var. grabowskii | 19 |
C. dewitii
|
32 |
C.
mekongensis |
44 |
C. schulzei | 56 |
C. villosa |
| 4 |
C. annamica |
14 d |
C.
cordata var. siamensis |
20 |
C. edithiae |
33 |
C. minima | 45 |
C. scurrilis
|
57 |
C. walkeri
|
| 5 |
C. aponogetifolia
|
14 e |
C. cordata var. zonata | 21 |
C. elliptica |
34 |
C. moehlmannii | 46 |
C. sivadasanii | 58 |
C. wendtii |
| 6 |
C. auriculata | 15 |
C. coronata | 22
|
C. ferruginea |
35 |
C. nevillii | 47 a |
C. spiralis var. cognatoides | 59
|
C. x willisii |
| 7 |
C. bangkaensis
|
16 a |
C. crispatula var. balansae |
23 |
C. fusca | 36 |
C. noritoi
|
47 b |
C. spiralis var. spiralis | 60 |
C.
yujii |
| 8 |
C. beckettii
|
16 b |
C. crispatula var. crispatula |
24 |
C. griffithii |
37 |
C. nurii | 48 |
C. striolata |
61 |
C. zaidiana |
| 9 |
C. bogneri |
16 c |
C.
crispatula decus-mecongensis |
25 |
C. hudoroi
|
38 |
C. pallidinervia
|
49 |
C. thwaitesii |
62 |
C. zukalii |
| 10 |
C. bullosa
|
16 d |
C. crispatula var. flaccidifolia |
26 |
C. ideii |
39 |
C. parva |
50 |
C. x timahensis
|
|
|
| 11 |
C. ciliata |
16 e |
C.
crispatula var. planifolia |
27 |
C. jaacobsenii | 40 |
C. pontederiifolia | 51 |
C. uenoi |
|
|
| 12 |
C. cognata | 16 f |
C. crispatula var. tonkinesis |
28 |
C. keei | 41 a |
C. x purpurea nothovar. borneoensis | 52 |
C. undulata | |
|
| 13 |
C. consobrina | 16 g |
C. crispatula var. yunnanesis |
29 |
C. lingua | 41 b |
C. x purpurea nothovar. purpurea | 53 |
C. usteriana | |
|
Am ersten Tag nach der Öffnung der Spatha sind
die
weiblichen Blüten reif und befruchtungsfähig. Zwischen den
Narben
sind Duftkörper (hier nicht dargestellt), die einen
süßlichen
Geruch absondern. Insekten (Fliegen) kriechen die Röhre hinunter
und
bestäuben mit dem mitgebrachten Pollen die Narben. Nach etwa 12
Stunden
(am Abend des ersten Tages) beginnt sich die Verschlußklappe nach
oben zu bewegen und verschließt den Ausgang des Kessels für
etwa 24 Stunden und sperrt die darin enthaltenen Insekten ein. In
dieser
Zeit reifen die Pollen. Zum Zeitpunkt der Pollenreife ist die Narbe
bereits
nicht mehr befruchtungsfähig. Selbstbestäubung wird dadurch
verhindert.
Die Pollen ist in einer schleimigen Flüssigkeit, die bei der
Reifung
einen steigenden Druck in den Pollensäcken verursacht. Dadurch
quillt
der Pollen aus einer kleinen Öffnung (Tülle) heraus. Die
eingeschlossenen
Insekten kommen bei ihren Fluchtversuchen mit dem Schleim in
Berührung
und der Pollen haftet an ihnen. Wenn sich die Klappe öffnet,
fliegen
die Insekten andere duftende Blüten mit reifen Narben an und
bestäuben
sie.
Die Kapselfrüchte entwickeln sich erst sehr
schnell,
bleiben dann aber oft 6 bis 9 Monate unreif an der Pflanze. Dann setzt
die Reife ein, während der Fruchstandsstiel sich auf mehrere
Zentimeter
verlängert. Dann reißt die Frucht oben sternförmig auf
und entlässt die Samen. Diese sind nur kurz schwimmfähig und
keimen meist sofort bzw. nach wenigen Tagen (JACOBSEN
1982 a, DE WIT 1990).
Werden die Pflanzen über Wasser kultiviert
blühen
sie nicht selten. Sie regieren aber empfindlich auf Störungen
durch
Umpflanzen. Die meisten im Aquarium submers wachsenden Cryptocoryne-Arten
werden nicht blühen, auch wenn sie sich prächtig entwickeln.
Von Cryptocoryne usteriana, C. aponogetifolia und C.
crispatula
ist aber bekannt, dass sie zumindest in der Natur ihre
Blütenstände
bis über die Wasseroberfläche wachsen lassen können.
Dabei
bilden sie eine besonders lange Röhre aus. Sehr selten blüht
Cryptocoryne
wendtii unter Wasser. Bei dieser Art erreicht der Blütenstand
dann aber nicht die Wasseroberfläche (TITZ
2000).
Die einzelnen Cryptocoryne-Art sind
unterschiedlich
empfindlich und anspruchsvoll. Einige Arten wachsen nicht gut unter
Wasser,
andere nicht über Wasser. Die meisten Arten bevorzugen lockeren,
sauren
und humosen Boden und mehr oder weniger saures, weiches und
nährstoffarmes
Wasser. Andere Arten benötigen dagegen unbedingt hartes Wasser (C.
aponogetifolia, C. usteriana). Cryptocoryne ciliata lebt in
der Natur in Brackwasser -Gebieten. Allerdings wachsen die Pflanzen
auch
ohne Salz gut in Aquarien.
Einige der hier vorgestellten Arten sind nicht im
Handel
erhältlich. Zum Teil kann man sie aber auf Pflanzenbörsen
bekommen.
Sie werden von Wasserpflanzenfreunden gepflegt, die viel Zeit und
Mühe
darauf verwenden, herauszufinden welche Temperatur, bei wieviel Licht
und
in welchem Mischungsverhältnis von Sand, Kies, Ton, Buchenlaub,
Buchenlauberde,
Kokosfasersubstrat und Weißtorf die einzelnen Arten am Besten
wachsen.
Für den Normalaquarianer sind sie allerdings nicht geeignet.
Die meisten Cryptocorynen im Handel stammen aus in-vitro-Kultur.
Die Umstellung der Pflanzen auf die Gewächshauskultur erfolgt bei
hoher Luftfeuchtigkeit. Nach dem Anwachsen im Kultursubstrat werden die
Pflanzen an die normalen Gewächshausbedingungen gewöhnt.
Ein oft beobachtetes Problem ist die sogenannte "Cryptocorynen-Fäule",
deren Ursache bisher unbekannt ist. Charakteristisch ist das schnelle,
spontane Zerfallen aller Blätter eines Bestandes, das regelrecht
"ansteckend"
auf alle Cryptocorynen im Aquarium wirken kann. Innerhalb weniger Tage
oder manchmal auch Stunden werden alle Blätter matschig. Die
Rhizome
und Wurzeln sind nicht betroffen. Ausgelöst wird der Vorgang oft
durch
plötzliche Veränderungen im Milieu, zum Beispiel durch einen
großen Wasserwechsel nach längerer Pause, dem Austauschen
aller
Leuchtkörper (plötzlich mehr Licht oder völlig anderes
Spektrum),
Entfernen von anderen Pflanzen (mehr Licht, Aufwirbeln von
Nährstoffen,
Trübungen, pH-Veränderungen, Veränderungen im
Sauerstoff-
oder Kohlendioxidangebot) oder Veränderungen in der Düngung.
(HOLZMANN 1995). Teilweise wird
vermutet,
dass eine Überdüngung mit Stickstoff,
die Ursache sein könnte. Aber auch ein Kalium-Überschuß
verursacht solche Symptome.
Härtels WasserkelchCryptocoryne affinis HOOKER 1893Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 6,0-7,5 Härte: 6-20 °KH Licht: wenig bis mittel (beschattet) Sonstiges: Diploider
Chromosomensatz:
2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) |
Über
Wasser sind die Pflanzen
Unter Wasser werden sie deutlich größer. |
Weißer WasserkelchCryptocoryne alba DE WIT 1975Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-30 °C pH-Wert: 5,0-7,5 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges: Diploider Chromosomensatz: 2 n = 36 (de Wit 1990, S. 148) |
![]() Topf mit emerser C. alba. Die Blattfarbe variiert bei den Pflanzen sehr stark. ![]() Blühende Pflanze mit braunen Blättern |
Weißlicher WasserkelchCryptocoryne albida R.N. PARKER 1931Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-30 °C pH-Wert: 5,0-7,5 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Diploider
Chromosomensatz:
2 n = 36 (de Wit 1990, S. 148)
|
![]() Die Spatha ist spiralig gedreht.
Im Schlund sind violette |
![]() ![]() |
Annam-WasserkelchCryptocoryne annamica SEREBRYANYI 1991Synonyme: Herkunft: Aussehen: Sonstiges: |
Cryptocoryne annamica |
Hammerschlag WasserkelchCryptocoryne aponogetifolia MERRILL 1919Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-8,0 Härte: 8-20 °KH Licht: mittel Sonstiges: |
Die Spatha
von C. aponogetifolia |
Becketts WasserkelchCryptocoryne beckettii THWAITES ex TRIMEN 1885Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-30 °C pH-Wert: 6,0-8,0 Härte: 2-15 °KH Licht: mittel Sonstiges: Diploider Chromosomensatz: 2 n = 28 bzw. triploider Chromosomensatz: 2 n = 42 (de Wit 1990, S. 148) |
Links
chlorotische Pflanzen, rechts
Cryptocoryne
beckettii mit
Blütenstand
Unter
Wasser rollen sich die Blattränder |
![]() ![]()
Vergleich
zwischen den Blütenständen
der chlorotischen
Form links und der |
Auch die
Narben der Normalform sind |
Bewimperter WasserkelchCryptocoryne ciliata (ROXBURGH) SCHOTT 1832Synonyme: Herkunft: Aussehen:
C. ciliata var. ciliata:Die ganze Pflanze ist fleischig und
steif. Das Rhizom
wächst kriechend und ist bis etwa15 cm lang. Die Ausläufer
sind schlank und
erreichen eine Länge von etwa 20 cm. Die Blätter stehen
senkrecht oder nur
leicht schräg. Die Blattstiele erreichen eine Länge von 10
bis 50 cm. Die rein
grünen, lanzettlichen Blattspreiten sind etwa 15 – 50 cm lang und
2 – 15 cm
breit. Bei jungen Blättern ist die Basis herablaufend, bei
älteren gestutzt bis
herzförmig. Kräftige
Pflanzen können über Wasser etwa 1m hoch werden. Die Spatha
kann bei großen Varietäten und kräftigen Pflanzen
bis zu 50 cm lang werden. Davon entfallen auf den Kessel etwa 1 bis
2 cm. Er
ist innen weiß. Etwa auf halber Höhe ist er mehr oder
weniger eingeschnürt. Der
Blütenstand umfasst 4-9 Narben und 20 bis 80 männliche
Blüten. Die weißen
Duftkörper sind klein und unregelmäßig rund. Die
Röhre kann bei großen Exemplaren
bis zu 40 cm lang sein. Sie ist innen weiß und im
Querschnitt elliptisch. Die
Spartaspreite ist 3 bis 10 cm lang und 2-3 cm breit. Sie ist rosarot
bis dunkelrot
oder grünlich. Die Spreite ist etwas warzig und gewölbt, aber
nicht gedreht. Sie kann mehrere
Längsrillen haben. Am Rand 0,5 bis 1 cm lange, teilweise gegabelte
Wimpern
(Cilien). Der Schlund ist durch einen mehr oder weniger deutlichen
Kragen
abgegrenzt, weißlich, gelblich oder grünlich gefärbt
und rot gepunktet. Die Frucht hat einen Durchmesser 2 bis 5 cm und
enthält
zwischen 30 und 80 Samen (Jacobsen 1982). Die Samen sind etwa 12 mm
lang und 5
mm breit. Der Embryo hat ca. 15 - 40
krallenförmige Auswüchse, die bereits voll entwickelt in der Samenhülle zusammengefaltet sind. C. ciliata var. latifolia:Diese Varietät hat einen triploiden (dreifachen) Chromosomensatz 2 n = 33. Sie wird als „breitblättriger Typ“ bezeichnet, weil die Spreiten nur etwa 2,5 Mal so lang wie breit sind. Charakteristisch sind die kurzen, steifen Triebe, die die Pflanzen statt Stolonen in den Blattachseln wachsen. Diese bilden noch an der Mutterpflanze Wurzeln und senken sie in den Boden. Erst danach bilden sich Blätter und die Jungpflanze löst sich ab (van den Nieuwenhuizen 1999). Trennt man die Triebe vorher ab, schlagen sie auch Wurzeln. Die Entwicklung ist aber sehr langsam. Die Pollen sind nur zu etwa 30 % fruchtbar. Vorkommen dieser Varietät gibt es in Malaysia (in Johore), in Thailand (bei Bangkok), Singapore und Sarawak (bei Kuching und am Kampong Stutong).
Temperatur: 22-30 °C pH-Wert: 6,5-8,0 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis sehr viel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 22, triploider Chromosomensatz 3 n = 33 (de Wit 1990, S. 148) |
Blüte
an der triploide Form von
Ein
Sämling mit den typischen |
Die Knospe
kann eine Woche oder
länger |
Am ersten
Tag ist die Spatha flach und |
Am zweiten
Tag rollen sich die Ränder |
Am dritten
Tag ist die Spatha deutlich |
Herzförmiger WasserkelchCryptocoryne cordata GRIFITH 1851Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 4,5-7,0 Härte: 2-12 °KH Licht: wenig bis mittel (Abhängig von der Form) Formen: C. cordata var. cordata:Thailand und Malysia, Spathaspreite und
Kragenzone sind ganz gelb. Die Röhre ist
normalerweise zwischen 20 und 30 cm lang. Der Kessel ist etwa 1,5 – 3
cm hoch und
umfasst 5-6 Narben und etwa 60 Staubbeutel. Er hat keine Alveoli.
Insgesamt kann
die Spatha bis zu 50 cm lang werden. Chromosomenzahl: 2 n = 34. In der
Natur besiedeln sie Fließgewässer in
Flachlandregenwäldern. Sie wachsen auf Sand und Lehm in
zerfallenem Laub. Sie
stehen meist beschattet, kommen aber auch an sonnigen Stellen vor. C. cordata var. cordata kann kaum in
normalen Aquarien kultiviert werden. Die Pflanzen bevorzugen einen
saueren
pH-Wert (5-6) und weiches Wasser. In der emersen Kultur lassen sie sich
leicht
in reiner Buchenlauberde pflegen. C. cordata var. diderici:Sumatra. Die Gesamtlänge der Spatha beträgt etwa 10 cm. Der Kessel ist 1 cm hoch und die Röhre 4 – 7,5 cm lang. Die Spreite ist kurz und verschmälert sich schnell zu einem dünnen Schwanz. Sie ist nach hinten gebogen und nicht gedreht. Ihre Oberfläche ist rau, gelb mit einem roten Rand. Der Schlund ist weit, glatt und gelb. Ein Kragen wird nicht ausgebildet. Es gibt 25-35 männliche Blüten und 5 – 7 Narben. Der Appendix ist purpurn gefleckt. Chromosomenzahl: 2n = 34.In der Natur wachsen die Pflanzen in Regenwaldgebieten in weichem Wasser. Die emerse Kultur ist einfach. Die Cryptocorynen wachsen gut in lehmhaltigem Boden oder Buchenlauberde bei 20 – 25 °C ohne direkte Sonneneinstrahlung, bei niedrigem Wasserstand. Diese Varietät bildet reichlich Ausläufer. Nach dem Einpflanzen von Jungpflanzen kann bis zur Blüte ein Jahr vergehen. Über die Aquarienkultur gibt es keine aussagekräftigen Berichte. De Wit (1990) gibt an, dass die Pflanze wie „C. blassii“ (C. cordata var. siamensis) zu kultivieren sei, die als gute Aquarienpflanze bekannt ist. C. cordata var. grabowski:Borneo. Die Blütenspatha ist
insgesamt 40 bis 50 cm lang und kann auf einem bis zu 8 cm langen Stiel
stehen.
Der Kessel ist 1,5 bis 3 cm hoch und 8 bis 10 mm im Durchmesser.
Manchmal ist
er auf halber Höhe etwas eingeschnürt. Der Spadix trägt 5 bis 7 Narben und etwa 40
Staubgefäße. Der Appendix
ist weiß. Die Röhre wird 40 bis 45 cm lang. Sie ist
außen weiß und oft rötlich
überlaufen. Die Spreite ist 6 – 7 cm lang, rau bis leicht warzig,
rot mit
gelber Schlundzone. Chromosomenzahl:
2n = 68. Von C.
cordata var. grabowski ist nur ein Fundort
bekannt. Die Pflanzen
wachsen in einem langsam fließenden Dschungelfluss mit weichem,
saurem (pH 4 bis 4,2), braun
gefärbtem Wasser. Der Boden besteht aus verrottendem Holz und
Laub. Der
Standort ist stark beschattet. Die Lichtstärke betraägt
maximal 1000 Lux. An der Wasseroberfläche waren es 400, in 1 cm
Tiefe 150 und in 10 cm Tiefe 80
Lux. An den Blättern wurden zwischen 80 und 100 Lux festgestellt.
Das Wasser
ist trüb braun. Diese Varietät
kann nicht im normalen Aquarium kultiviert werden. Schöne
kräftige Pflanzen
entwickeln sich in emerser Kultur Buchenlauberde. C. cordata var. siamensis:Südthailand und Nord-Malaysia. Der
Kessel ist etwa1 cm hoch und 0,5 cm im Durchmesser. Darin befinden sich 6-7 Narben und 30 bis
35
männliche Blüten. Die
Röhre ist gewöhnlich etwa 10
cm lang. Daran lässt sie sich von var.
cordata unterscheiden, die eine mehr als 20 cm lange Röhre
ausbildet
(Bastmeijer et al. 2010). Die Spathaspreite ist etwas uneben, gelb bis
bräunlich und glänzt. Der glatte, gelbe Schlund ist nicht
durch einen Kragen
abgegrenzt. Chromosomenzahl: 2 n = 102.
Die
Naturstandorte sind klaren Flüsse in Kalksteingebieten. Es wurden pH-Werte zwischen 5,6 und 7,2 gemessen. Der
Boden ist an den
Standorten lehmhaltig und humos. Man findet die Pflanzen beschattet und
auch in
der vollen Sonne bei Lichtstärken von 800 bis 50.000 Lux. C. cordata var. zonata:Borneo. Die Spatha wird 4 bis 15 cm lang. Sie ist außen weißlich, mit purpurner Tönung. Die Innenseite des Kessels ist unten fein purpurn punktiert. Nach oben hin wird die Farbe intensiver. Von der intensiv purpurnen Zone im oberen Kesselbereich, die auch von außen sichtbar ist, leitet sich der Name „C. zonata“ ab. Im Kessel findet man 5 bis 7 Narben und etwa 30 Pollensäcke. Die Duftkörper sind gelb. Der Appendix ist purpurn gefleckt.Die Röhre ist 2,5 bis 9 cm lang. Sie wirkt nach oben hin zunehmend zusammen gedrückt und wird am Schlund im Querschnitt elliptisch. Die Schlundzone ist glatt und glänzend gelb. Am Übergang zur Spreite gibt es keinen Kragen. Die Spathaspreite hat eine unebene Oberfläche und ist am Rand warzig. Sie ist gelb und mit mehr oder weniger dichten roten Punkten besetzt. Chromosomenzahl: 2n = 68 Die Pflanzen wachsen auf sandigen, schlammigen oder lehmigen Böden in langsam strömenden Flüssen in Sumpfwäldern. Sie blühen submers bei niedrigem Wasserstand. Die emerse Kultur gelingt am Besten in sauerem, lockerem Substrat. Die Form gehört nicht zu den typischen Aquarienpflanzen. De Wit (1990) gibt an sie sei im Aquarium langsam wachsend.
|
Die Form
´blassii´ ist besonders
schön,
Blüte
von C. cordata var. cordata
verschiedene Typen von C. cordata
Spatha von C. cordata var. siamensis |
![]() Cryptocoryne
cordata "Rosanervig" ist
eine der
begehrtesten Cryptocorynen. Alle Pflanzen in Kultur stammen von
einer einzelnen Mutterpflanzen, die von Schneider in der Schweiz
vermehrt
wurde. |
![]() |
Ein natürlicher Standort von C. cordata mit Schwarzwasser auf Borneo (Sarawak). |
Durch das braune Wasser sind die Blätter der Wasserkelche kaum zu erkennen. |
Grasblättriger WasserkelchCryptocoryne crispatula ENGLER 1920Synonyme: Herkunft: Aussehen: C. crispatula var. balansae:Thailand, Nordvietnam, Laos und Südchina. Die Blätter sind emers glatt bis leicht gewellt, relativ kurz und steif aufrecht oder flach niederliegend. Submers sind die Blätter bis 70 cm lang und 4 cm breit, gewellt bis bullos. Die handelsüblichen Formen haben etwa 1,5 bis 2 cm breite Blattspreiten. Es gibt rein grüne und auch rotbraune Formen dieser Varietät. Meist sind die Spathen bis etwa 30 lang, können aber auch länger als 60 cm werden. Bei der Kultur in nicht zu hohen Aquarium erreichend die Blütenstände leicht die Wasseroberfläche. Der Kessel hat auf halber Höhe eine Einschnürung. In der oberen Hälfte ist er rot, unten weiß mit rötlichen Punkten. Chromosomenzahl: 2n = 36. Die Pflanzen wachsen in langsam fließenden Bächen mit kiesigem bis felsigem Grund. Das Wasser hat Temperaturen von 16 bis 30 °C und ist kalkreich.Die Pflanzen wachsen im Aquarium bei 20-28 °C, einem pH-Wert von 6 - 8 und bei einer Gesamthärte von 6-28 °GH. Die Karbonathärte darf größer als 10 sein. Die Art braucht nur eine mittlere Beleuchtungsstärke, wächst aber unter mehr Licht kräftiger. Bei starker Beleuchtung werden auch mehr Ausläufer gebildet. Die Pflanzen sind nur sehr selten von der Cryptocorynenfäule betroffen und wachsen auch nach dem Umpflanzen weiter ohne mehr als nur ein Paar ältere Blätter zu verlieren. C. crispatula var. crispatula:Bangladesh, Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand, Vietnam, südliches China. Die emersen Blätter sind sehr steif und stehen aufrecht. Während Ruhezeiten werden pfriemliche Blätter gebildet. Unter Wasser sind die Blätter gewellt. Die Spreiten sind 15 bis 40 cm lang und 0,4 bis 1,6 cm breit. Der Rand ist manchmal gewellt. Die Spatha ist 10 bis 30 cm lang. Der Kessel ist eingeschnürt, im oberen Teil rot, unten weiß und manchmal rot gepunktet. Die Länge der Röhre variiert zwischen 7 und 30 cm (Jacobsen 1991). Chromosomenzahl: 2n = 36, 54. Diese Varietät besiedelt schnell fließende Gewässer mit Temperaturen von 16 bis 21 °C. Teilweise wird die Pflanze unter der Bezeichnung „C. retrospiralis“ im Handel angeboten.C. crispatula var. decus-mekongensis:Laos. Die Blätter
sind bis 30 cm lang und 1,5 cm breit. Die Farbe variiert von rein
grün bis rot braun. Die Spreiten sind
linealisch, flach bis leicht gewellt oder unregelmäßig
gezähnt. Die Spatha ist
8 – 12 cm lang. Der Kessel ist 1,5 cm hoch und 0,8 cm im Durchmesser.
Oberhalb
der Mitte ist die Wand verdickt. Der obere Kesselteil ist rot
gefärbt. Es gibt 6 Narben und 60 – 90 männliche Blüten.
Die Röhre ist 2 bis 3
cm lang und innen rot gepunktet. Die Spathaspreite ist 4 – 7 cm lang, 1
cm
breit, nicht oder nur einmal gedreht und weiß mit violetten
Flecken. Sie ist
bis zur Spitze offen. Ein Kragen oder ein Schlundring gibt es nicht.
Die
Blütenstände sind zum großen Teil in der Erde.
Lediglich die Spathaspreite ist
von außen sichtbar. Chromosomenzahl:
2n = 36. Diese
Varietät wurde erst 2010 beschrieben. C. crispatula var. flaccidifolia:Vietnam, Südthailand, Südchina. Die emerse Blätter sind grün bis braun, glatt und etwa 20 cm lang. Submers sind sie schlaff, glatt bis deutlich bullos, 20 bis 50 cm lang und 0,4 bis 1,2 cm breit. Die Spathaspreite ist eine offene Spirale. Die Innenseite ist cremefarben mit violetten Strichen, Punkten oder Flecken. Die Röhre ist 15 bis 30 cm lang. Chromosomenzahl: 2n = 36. In der Natur kommen die Pflanzen in langsam bis schnell fließenden Flüssen auf schlammigem, kiesigem oder felsigem Boden vor. Die Standorte sind leicht beschattet bis voll sonnig. Eine gute Pflanze für hohe Aquarien ab 45 cm. Bei Temperaturen von 22 bis 28 °C einem pH-Wert zwischen 5 und 8 bei mittlerer bis starker Beleuchtung sind die Pflanzen in der Kultur unkompliziert. Die Pflanzen lassen sich problemlos umpflanzen.
C. crispatula var. planifolia:Südchina. Die submersen Blätter sind schlaff, lanzettlich 1,5 - 4,5 cm breit, 15 bis 20 cm lang und am Rand leicht gewellt. Oberseits sind sie grün, unterseits rot. Die emersen Blätter sind kleiner, Die Spatha ist 15 bis 30 cm lang, gleichmäßig spiralig gedreht und rein weiß ohne Muster. Der Kessel ist im unteren Teil weit und verengt sich oberhalb der Mitte wie ein Flaschenhals. Die obere Kesselhälfte hat einen nur wenig größeren Durchmesser als die Röhre und ist rot gefärbt. Die Pflanzen wurden bisher nur an einem Standort gefunden. C. crispatula var. tonkinensis:Nordvietnam, Nordost-Thailand. Die Blätter schlaff und weich. Sie sind 20 bis 30 cm lang und 0,2 bis 0,4 cm breit. Ihre Farbe variiert von Grün bis bräunlich. Die Ränder sind glatt bis schwach gewellt. Die Spatha hat eine 15 – 30 lange Röhre und endet in einer offenen Spirale. Chromosomenzahl: 2n = 36. Diese Varietät wird kaum kultiviert. Meist wird unter der Bezeichnung „C. tonkinensis“ C. crispatula var. flaccidifolia angeboten. C. crispatula var. yunnanensis:Vietnam, Nordthailand, Laos und
Südchina. Die emersen
Blätter sind etwa 4-6 cm gestielt. Die Spreiten sind 6 bis 8 cm
lang, 3-6 mm
breit, glatt, aufrecht und steif. Es werden im Winter pfriemliche, 2
bis 10 cm
lange Blätter gebildet. Die Niederblätter vor der Blüte
sind etwa 2,5 cm lang. Die
Spatha ist etwa 4 cm lang. Der Kessel ist etwa 1 cm hoch und 0,6 cm im
Durchmesser. Er ist etwas eingeschnürt in der unteren Hälfte
weißlich und in
der oberen rot. Darin befinden sich 5 bis 7 Narben und 35-40
männliche Blüten. Die
Röhre ist nur 2 cm lang. Sie ist in sich gedreht und außen
grünlich mit rötlichem
Hauch. Die etwa 1,3 cm lange Spreite ist etwa ein bis anderthalb
Mal um
sich gedreht. Sie ist innen gelb oder rötlich gefärbt mit
violetten Punkten.Chromosomenzahl:
2n = 36. Temperatur: 20-28 °C pH-Wert: 6 - 9,0 Härte: 5-18 °KH, bis 6 - 28 °dGH Licht: wenig bis viel Sonstiges: |
In diesem
Topf stehen zwei verschiedene
Nahaufnahme
der gedrehten
C. crispatula var. flaccidifolia Ein natürlicher Standort von C. crispatula. Die Pflanzen bedecken das ganze Ufer... ... und wachsen bis ins Wasser. Zwischen den Steinen sind die bräunlichen Blätter kaum zu erkennen. ![]() Ruheform von C. crispatula var. yunnanensis |
Mutterpflanzenbeet mit Cryptocoryne balansae bei Horticulturas Las Lucanas auf Teneriffa. |
Neu
angelegtes Beet mit |
Um die Verdunstungsfläche zu verringern werden beim Topfen die Blätter abgeschnitten. |
Elliptischer WasserkelchCryptocoryne elliptica N. E. BROWN ex J. D. HOOKER 1893Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 5,0-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges: Diploider
Chromosomensatz:
2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148)
![]() Knospe am Blattansatz von Cryptocoryne elliptica |
Blüte von Cryptocoryne elliptica
Jungpflanzen
von aus den Knospen
Blütenstand
von C. elliptica, |
Cryptocoryne ferruginea ENGLER 1879Synonyme: Herkunft: Aussehen: Sonstiges: Habitat: Diploider
Chromosomensatz:
2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) Zur Kultur: |
C.
ferruginea an einem Naturstandort
Resttümpel
mit C. ferruginea
Die
Pflanzen wachsen an den Rändern |
Cryptocoryne fusca DE WIT 1970Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: k.A. pH-Wert: k.A Härte: k.A. Licht: k.A. Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) |
Submerse C.
fusca
am natürlichen
Standort
von C. fusca |
Hudoros WasserkelchCryptocoryne hudoroi BOGNER & JACOBSEN 1985Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 18-30 °C pH-Wert: 5,5-7,5 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel Sonstiges: Diploider Chromosomensatz: 2 n = 20 |
Submerse Form von C. hudoroi. |
Cryptocoryne keei N. JACOBSEN 1982 bSynonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 5,0-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges: |
Submerse C.
keei am Naturstandort
Naturstandort von C. keei auf Borneo. |
Zungen-WasserkelchCryptocoryne lingua BECCARI ex ENGLER 1879Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 18-30 °C pH-Wert: 5,5-7,5 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel Sonstiges: Diploider Chromosomensatz: 2 n = 36 (de Wit 1990, S. 148) |
Cryptocoryne lingua |
Möhlmanns WasserkelchCryptocoryne moehlmannii de Wit 1982Synonyme: Herkunft:
Aussehen: Die Pflanzen haben kräftige, waagerecht wachsende Rhizome und verzweigte Ausläufer. Die Blattspreiten sind meist rein grün. Die Oberseite ist grasgrün, die Unterseite etwas heller. Selten kann eine violette Färbung an der Spitze, der Basis oder dem Stiel auftreten (A. Dötsch 1983). Die Spreiten sind eiförmig, bis 15 cm lang und etwa 5 cm breit. Die Basis ist herzförmig oder gestutzt. Der Rand ist leicht gewellt. Die Blattstiele können 20 - 40 cm lang werden. Große Pflanzen haben auch Niederblätter, wenn sie nicht blühen. Die Kataphylle sind 5 cm lang.Von den 5 cm Gesamtlänge der Spatha entfallen 1 cm auf den Kessel und 0,5 – 1 cm auf die Röhre. Die Spathaspreite ist 2 bis 4 cm lang. Der Kessel hat Alveoli (Möhlmann 1977). Unten ist der Kessel weiß, oben violett. Die Fahne ist violett-rot, warzig, manchmal mehrfach gedreht und nach vorne oder zur Seite gebogen. Bei Sasok gefundene Pflanzen haben eine gelbe Spathaspreite mit roten Punkten. Am Schlund ist ein kleiner Kragen. Die Schlundzone ist glänzend, glatt und schwarzviolett. Der weibliche Blütenteil des Blütenstandes umfasst 4-6 Narben. Die Zahl der männlichen Blüten liegt zwischen 20 und 30. Der Typus stammt aus der Region um Sasok. Er hat eine rote Spathaspreite, die nach vorne aufgerollt und schräg zur Seite geklappt ist. Von Tapaktuan sind Pflanzen mit aufrechter Spreite bekannt. Sie sind gelb gefärbt und zum Schlund hin zunehmend dichter mit größer werdenden roten Punkten und Flecken besetzt. Temperatur: 22-29 °C pH-Wert: 6,5-7,5 Härte: 1-15 °KH , 5 - 20 GH Licht: mittel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 30 |
![]() Cryptocoryne moehlmannii |
WasserkelchCryptocoryne nurii Furtado 1935Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: - pH-Wert: - Härte: - Licht: - Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) und (Jacobsen 1982a, S. 18) |
Kleiner WasserkelchCryptocoryne parva DE WIT 1970Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 23-28 °C pH-Wert: 5,5-7,5 Härte: 1-15 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges: Diploider Chromosomensatz: 2 n = 28 (de Wit 1990, S. 148) |
C. parva
eignet sich gut für
den
Blütenstand von Cryptocoryne parva |
Pontederiablättriger WasserkelchCryptocoryne pontederiifolia SCHOTT 1863Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-7,2 Härte: 2-12 °KH Licht: mittel (beschattet) Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 30 (de Wit 1990, S. 148) |
![]() |
Frucht von Cryptocoryne pontederiifolia |
Die
gelbliche Aderung an dieser emersen
Pflanze rechts:
Blick in die geöffnete Spatha. |
![]() |
Wasserkelch Cryptocoryne pygmaea MERRILL 1919Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 6,0-8,0 Härte: 8 - 20 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Diploider Chromosomensatz: 2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) |
Cryptocoryne pygmaea
Die
Unterwasserform wird |
Schultzes
Wasserkelch Cryptocoryne schulzei DE WIT 1971Synonyme:
Herkunft:
Aussehen:
Temperatur: 22-26 °C pH-Wert: 5,0-6,0 Härte: 2-8 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Die
einzelnen Blätter einer Pflanze
können
|
Blüte von C. schulzei in Kultur (emers)
Blüten
an einer submersen C. schulzei
Der Bach am
Standort in Kota Tingi |
Spiraliger WasserkelchCryptocoryne spiralis (RETZIUS) FISCHER ex WYDLER 1830Synonyme: Herkunft: Aussehen: C. spiralis var. cognatoides:Indien. Die Pflanzen werden etwa 60 cm hoch. Die Blattstiele sind sehr kräftig und stehen aufrecht. Sie sind 11 - 37 cm lang. Die schmal elliptischen bis lanzettlichen, grünen Blattspreiten sind 10 bis 32 cm lang und 2 bis 5 cm breit.Die Spatha kann die Blätter in der Höhe überragen. Sie wird etwa 15 bis 35 cm lang. Die Spreite ist rosarot bis rot-violett oder gelb und bis zur Spitze geöffnet. Sie ist 11 bis 32 cm lang. Innen ist sie weniger stark gerunzelt als bei var. spiralis und wird nach oben hin immer glatter. Der Kessel ist 3 bis 7 cm hoch und 0,5 bis 0,8 cm im Durchmesser. Er ist im Boden verborgen. Im oberen Bereich ist er etwas rötlich gefärbt. Der männliche Blütenstandsabschnitt besteht aus 60 – 65 Pollensäcken. Die 4 bis 6 Narben sind sitzend oder haben nur einen sehr kurzen Griffel. Sie sind rot gesäumt. Die Duftkörper sind orange bis rötlich. Direkt über der Verschlusskappe ist eine Scheidewand (Septum) die den Schlund verengt. Eine Röhre gibt es nicht. Die Frucht ist 1,4 bis 1,2 cm hoch, ca. 1,3 cm im Durchmesser und enthält 20 bis 30 Samen. Die sind 0,65 bis 1,2 cm lang und 0,2 bis 0,4 cm im Durchmesser. Chromosomenzahl 2 n = 66. Die Pflanzen stehen unbeschattet in Sumpfland oder in kleinen Gräben. Ursprünglich wurden die Pflanzen als C. cognatoides beschrieben. De Wit (1990) vermutete, dass es sich dabei um ein Synonym von C. cognataC. spiralis umgruppiert. Weitere Synonyme sind C. huegeli und C. tortuosa. handeln würde. Erst 1991 kamen zum ersten Mal lebende Pflanzen nach Europa. 1993 wurden sie zu einer Varietät von C. spiralis var. spiralis:Indien. Die Blattspreiten über Wasser linealisch, lanzettlich bis schmal elliptisch. Sie sind 10 bis 40 cm lang und 1 bis 2 cm breit. Unter Wasser sind die Blätter linealisch bis bandförmig, oft leicht gewellt, zwischen 20 und 40 cm lang und 0,7 bis 2 cm breit. In der submersen Kultur bilden sich auch nach mehreren Jahren nur wenige Ausläufer. Emers vermehren sich die handelsüblichen Formen gut.Der Blütenstand ist meistens mindestens einmal spiralig gedreht. Es können drei oder mehr Windungen sein. Die Spatha ist 6,5 bis 12 cm hoch und violett, selten gelb. Ihr Rand ist gezähnt. Eine Röhre fehlt. Es gibt keinen eigentlichen Kragen, aber eine Scheidewand (Septum) direkt über der Verschlussklappe verengt den Schlund stark. Der etwa 2 bis 3 cm hohe Kessel ist im Boden verborgen. Sein basaler Bereich ist mit fädigem Schleim bedeckt. Im oberen Abschnitt sind an den Zellen der Innenwand nach unten gerichtete Trichome. Es gibt auf Höhe der männlichen Blüten einige Alveoli, die 0,3 mm im Durchmesser und ebenso tief sind (siehe Kapitel „Blütenstände“). Es gibt 5 bis 6 weibliche Blüten und 60 bis 70 Staubblätter. Die Griffel sind sehr kurz oder die Narben sitzen direkt auf den Fruchtknoten. Narben und Duftkörper sind gelb oder rosa-weiß. Chromosomenzahl: 2 n = 33, 66, 88, 110, 132. In der Natur wachsen die Pflanzen entlang von Flüssen, in Reisfeldern und auf Weideland.
Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 5,0-7,5 Härte: 2-20 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges: triploider
Chromosomensatz:
3 n = 33 (auch Formen mit 66, 88, 90 und mehr als 130 Chromosomen) (de
Wit 1990, S. 148) |
Blätter von C. spiralis var. spiralis
Unter
Wasser sind die Blatterränder |
Blüte
von C. spiralis var. spiralis (links) und C. spiralis var.
cognatoides (rechts) |
Hier sind
die Runzeln im Inneren der |
Cryptocoryne striolata ENGLER 1879Synonyme: Herkunft: Aussehen: Diese
kleine, hübsch gezeichnete Cryptocoryne wird nur etwa 8 bis 10 cm
hoch.
Die
Blätter sind eiförmig bis lanzettlich, glatt oder bullos. Die
Spreiten
sind 2,5
bis 10 cm lang und 1,5 bis 4 cm breit. Sie sind grün bis sehr
dunkel
braun gefärbt und manchmal sind die Blattadern rötlich oder
die Spreite
ist dunkel gestreift oder
marmoriert. Die Ränder sind gewellt bis kraus. Der Blattstiel ist
3-12
cm lang.
Submerse Pflanzen sind in Kultur kleiner. Die Blätter sind nur
etwa 1
cm breit
und lanzettlich bis linealisch. In der Natur sind die Blattstiele und
die Röhre
der Spatha länger. In tieferem Wasser werden die Pflanzen bis 40
cm
hoch. Bei
stärkerer Strömung sind die Blätter bullos.
Die Pflanzen bilden nur wenige kurze Ausläufer. Wasserwerte verschiedener Standorte von C. striolata (nach Horst 1982 a und 1986 1 und Kettner unveröffentlicht2)
* Umrechnung von Kalziumhärte °dH in mg/l mit dem Faktor 7,144, gerundet ** Umrechnung von Magnesiumhärte °dH in mg/l mit dem Faktor 4,356, gerundet
Die Art
ist auf Borneo weit verbreitet und häufig. Allein in Sarawak wurde
sie an 81
Stellen gefunden, kommt aber auch in Kalimantan vor (Ipor et al, 2007
a). Sie
wächst in kleinen und größeren Urwaldbächen auf
Sandbänken, die mit Ton und
Schlamm durchsetzt sind, sowie auf felsigen und kiesigen Substraten und
in Waldtümpeln. Die Blattstiele sind meist tief im Substrat. An
Stellen mit schnell strömendem Wasser wurzeln die Cryptocorynen
gern im
Wurzelgeflecht von Babai-Bäumen (Saraca
indica) und finden so Halt. Sie wachsen einzeln oder bilden kleine
Bestände. In der Regel sind die Standorte stark beschattet. Diploider Chromosomensatz: 2 n = 20 (de Wit 1990, S. 148) |
Standort in einem kleinen Bach.
Die
Pflanzen wachsen unter Wasser und ![]()
Submerse
C.
striolata mit Blütenstand |
Ueno´s WasserkelchCryptocoryne uenoi SASAKI 2002Synonyme: Herkunft: Aussehen: Sonstiges: Es sind nur drei Standorte bekannt. Sie wachsen in sandigen, kiesigen Bachbetten. Bei Hochwasser ist das Wasser schlammig und trübe. In den Trockenzeiten ist der Wasserstand niedriger und das Wasser klar. Vermehrte Sedimentablagerungen und eine verschlechterte Wasserqualität durch Rodung des Waldes und landwirtschaftliche Flächen an den Flussufern bedrohen die Bestände (Ipor et al. 2007 b). Am Typusstandort blühen die Pflanzen im August, wenn der Wasserstand des Flusses niedrig ist. Die Pflanzen brauchen lange um sich einzugewöhnen, sind dann aber in Becherkultur gut zu halten. Sie bilden wenige Ausläufer und blühen selten. |
Submerse C. uenoi vom Naturstandort.
Standort von C. uenoi auf Borneo
Die Pflanzen sind als dunkle |
Gewellter WasserkelchCryptocoryne undulata WENDT 1954Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-7,5 Härte: 2-15 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges: Diploider Chromosomensatz: 2 n = 28, triploider Chromosoemensatz 2 n = 42 (de Wit 1990, S. 148) |
![]() Über Wasser
blühen die Pflanzen leicht.
Bei flachem Wasserstand (< 15 cm) kann
|
Riesen-WasserkelchCryptocoryne usteriana ENGLER 1916Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-30 °C pH-Wert: 6,0-8,0 Härte: 10 und mehr°KH Licht: mittel Sonstiges: Diploider Chromosomensatz: 2 n = 34 (de Wit 1990, S. 148) |
Unterwasserblätter von C. usteriana
Blütenstand von C. usteriana |
Vietnam-WasserkelchCryptocoryne vietnamensis HERTEL & MÜHLBERG 1994Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-7,5 Härte: 2-15 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges: Chromosomenzahl 2 n = 34.
Bei einem flachen Wasserstand von etwa 20 cm , streckt die Pflanze die Blätter aus dem Wasser. |
![]() C. vietnamensis in Topfkultur
Knospe an C. vietnamensis.
Die Blütenspatha vergeht |
Walkers WasserkelchCryptocoryne walkeri SCHOTT 1857Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-28 °C pH-Wert: 6,0-7,5 Härte: 5-18 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges:
Cryptocoryne walkeri ´legroi´, ´lutea´ und walkeri ´braun´ Diploider Chromosomensatz: 2 n = 28, triploider Chromosomensatz 3 n = 42 (de Wit 1990, S. 148) |
Die Blüte von Cryptocoryne walkeri
Bei der Form C. walkeri
´braun´ haben |
Wasers WasserkelchCryptocoryne waseri Kettner 2012Synonyme / Handelsbezeichnungen: "Cryptocoryne alba rot" "Rote Alba mit Kragen" Herkunft: Südwesten Sri Lankas, Bach im Wald bei Yahawalatta (Fundort zerstört) Aussehen: Das Rhizom ist bis 4 cm lang und 4 mm breit. Es wächst waagerecht. Jungpflanzen werden direkt am Rhizom, seltener an bis zu 4 cm langen Ausläufern gebildet. Gut entwickelte Pflanzen sind 10 bis 15 cm hoch. Sie haben gut entwicklete Kontraktilwurzeln. Die Blattstiele sind 7 bis 10 cm lang und haben an der Basis eine 2 cm lange Blattscheide. Die Blattspreite ist eiförmig, relativ dünn, oberseits grasgrün, unterseits etwas heller. Die Basis ist rund bis herzförmig, oft etwas unsymmetrisch. Die Spitze ist spitz. Kataphylle sind nur bei blühenden Pflanzen vorhanden. Sie sind bis 2 cm lang. Der Blütenstandstiel ist kurz. Die Spatha ist 5 bis 9 cm lang. Außen ist sie bräunlich bis cremefarben. Der Kessel ist ellipsoid und hat an der Innenseite im unteren Teil mehr oder weniger deutliche, längs verlaufende Rippen. Unterhalb der männlichen Blüten ist er etwas eingeschnürt. Der Kessel ist 1,2 bis 1,5 cm hoch und 0,4 bis 0,5 cm im Durchmesser. Er ist unten rot gefärbt. Auf Höhe der Einschnürung ist oft ein weißer Ring. Zur Röhre hin ist der obere Bereich violett-rot gefleckt. Die Verschlussklappe ist weiß bis cremefarben. Alveolen fehlen. Röhre sehr kurz (5 mm) oder fehlend. Der Schlund ist eng und durch einen deutlichen Kragen gesäumt. Kragen und Schlund sind schwarz-purpurn. Die Spathaspreite ist 5 bis 7 cm lang. Sie steht mehr oder weniger aufrecht. Die Öffnung ist ein mehr oder weniger gedrehter, schmaler Spalt. Die Spathaspreite ist innen warzig und rot. Sie läuft in einen sehr langen, dünnen Schwanz aus. Es treten zu gleichen Anteilen rechts und links gedrehte Spathen auf. Der Spadix hat 4 bis 6 weibliche Blüten. Sie sind grünlich gefärbt. Der Griffel ist nach außen gebogen und etwas dunkler gefärbt. Die Narben sind klein, elliptisch bis rundlich und papillös. Sie sind hell gefärbt mit einem Hauch Rot. Die Mitte ist eingesunken. Die Duftkörper sind kugelig und gelblich bis weiß. Die Achse des Spadix ist etwa 0,8 cm lang. Am oberen Ende sind etwa 25 männliche Blüten. Chromosomenzahl 2n = 36. Pollen zu fast 100 % fertil. Sonstiges: Die Art ist nach Alfred Waser benannt, der den Fundort entdeckte und die Art als Erster und möglicherweise Einziger in der Natur sammelte. Am Naturstandort wuchs die Art in der Nähe eines Baches in dem auch C. alba vorkam und an dess Ufern Lagenandra praetermissa wuchs. Der Fundort wurde durch Rodung des umliegenden Waldes zerstört. Die emerse Kultur in reiner Buchenlauberde oder Buchenlaub mit etwas Ton in weichem Wasser ist unproblematisch. Für die Aquarienkultur ist die Art nicht geeignet. Erstbeschreibung in Bastmeijer et al. 2012 |
![]() blühende Cryptocoryne waseri ![]() Rhizom |
Wendts WasserkelchCryptocoryne wendtii DE WIT 1958Synonyme: Herkunft: Aussehen: Temperatur: 22-30 °C pH-Wert: 5,5-7,5 Härte: 2-18 °KH Licht: wenig bis viel (abhängig von der Varietät) Sonstiges: ´Tropica´:
ganz links: ´MiOya´, rechts
dahinter submerse
Form,
Dieser Wasserkelch blüht manchmal unter
Wasser. Da
unter Wasser keine Bestäubung stattfinden kann, bleibt die Spatha
dabei geschlossen. Es ist unklar, warum die Pflanzen die
Blütenstände
ausbilden. |
Blüte von Cryptocoryne wendtii (grün)
Blüte von C. wendtii ´Indonesii´
Bei der Umstellung auf die
´Flamingo´ ist eine Neuheit
|
verschieden Typen von Cryptocoryne wendtii,
links submerse Form, rechts emerse Form
(Ausnahme: unten links, dort beide submers)
submers schmal und grün |
submers schmal und grün mit rotem
Mittelnerv |
![]() submers schmal und grün emers breit und grün mit rotem Blattstiel |
![]() submers schmal und bräunlich oliv emers breit und grün |
![]() submers schmal und braun emers breit und braun |
![]() submers schmal und bräunlich oliv emers breit und olivgrün |
Roter WasserkelchCryptocoryne x purpurea RIDLEY 1902Synonyme:
|
|
Parameter |
Kelantong Sumpf |
Bei Pos Iskandar |
|
Zeit |
Mai – Juli 2001 |
Mai – Juli 2001 |
|
Beleuchtungsstärke [lx] |
2000 - 10000 |
4000 – 13000 |
|
Leitfähigkeit [µS/cm] |
37,4 – 42,1 |
31,7-42,1 |
|
pH-Wert des Wassers |
5,45 - 5,49 |
4,45 - 5,92 |
|
pH-Wert des Bodens |
5,6 |
5,6 |
|
Wassertiefe [cm] |
14 – 44 |
30 - 60 |
|
Wasserhärte [°dH] |
0 |
0 |
|
Wassertemperatur [°C] |
22,3 – 25,3 |
21,8 – 27,5 |
|
Fließgeschwindigkeit [m/s] |
0,25 |
0,28 |
|
Nitrat [mg/l] |
0,33 |
0,01 |
|
Phosphat [mg/l] |
1,39 |
0,49 |
Willis´ oder ZwergwasserkelchCryptocoryne x willisii REITZ 1908Synonyme: Herkunft: Die Blätter sind mittelgrün,
und haben eine eiförmige bis
lanzettliche, glatte Spreite. Auf der Oberseite sind die Blattnerven
nur
undeutlich zu sehen. Das Längenverhältnis zwischen
Blattspreite und Stiel ist
bei den einzelnen Formen unterschiedlich. Die
Blütenstände sind variabel, haben aber immer einen Kragen und
eine farblich
deutlich abgesetzte Zone im Schlund. Der Spadix besteht aus 4 bis 7
weiblichen
und 40 bis 60 männliche Blüten. Es kommt vor, dass entweder
die weiblichen oder
die männlichen Blütenteile nicht voll entwickelt sind. Es
werden Ausläufer
gebildet, die 2 bis 10 cm lang sind. Im
Aquarium werden die Pflanzen etwa 10 cm hoch. Die Blattspreiten sind
dann schmaler als bei den Überwasserformen. Heute werden die Formen zum Teil anders
bezeichnet als
früher. Ich verwenden hier die Zuordnung gemäß den
ursprünglichen
Artbeschreibungen. Sie wurden allerdings an Hand von nur wenigen
Pflanzen
angefertigt und geben die Variationsbreiten nicht richtig wieder. Es handelt sich um die Form, die auch als "C. nevillii" im Handel ist. Sie wächst bereits gut ab 0,3 Watt/l.
„C. lucens“: Der Blattstiel wird 10 – 22 cm lang. An der Basis kann er rötlich sein. Die Blattspreiten sind schmal lanzettlich, 6 - 12 cm lang und 1 - 2 cm breit. Die Spitze ist bespitzt. Die Spatha ist etwa 6 cm lang. Der Kessel ist etwa 1 cm lang und in der oberen Hälfte alveolär. Die Röhre ist ungefähr 2,5 cm lang und in sich etwas gedreht. Die Spathaspreite ist rot, etwas warzig und an der Spitze gedreht. Der Schlund ist durch einen Kragen abgegrenzt und hat einen dunklen, fast schwarzen Schlundring. Die Form hat unter Wasser lanzettliche Blätter mit keilförmiger Basis. Sie wird etwa 7 cm hoch. Sie benötigt mehr Licht und Wärme als die anderen Formen. Mindestens 0,5 bis 1 Watt/l sind für ein gutes Wachstum nötig. Temperatur: 22 - 30 °CpH-Wert: 5,5 - 8,0 Härte: 1-15 °KH Licht: mittel bis viel Sonstiges: Diploider
Chromosomensatz:
2 n = 28 (de Wit 1990, S. 148) |
![]() Spathaspreite der ursprünglich als C. willisii beschriebenen Cryptocoryne. Sie ist heute oft als " C. nevillii" im Handel. ![]() Spathaspreite von "C. lucens"
Diese "C. lucens" ist unter Wasser etwa
Diese Pflanze bildete bereits während |

Literatur zu Cryptocorynen:
W. Roxburgh (1819): Ambrosina ciliata.- Plants of the Coast of Coromandel III : 90-91, Pl
Wydler (1830): Linnaea 5, S. 428
H. W. Schott & S. Endlicher (1832): Cryptocoryne.- Melemata. Bot. I : 16
W. Griffith (1851): Cryptocoryne.- Notulae ad Plantas Asiaticas III: 134-143; Icon. Pl. Asiat. 3 T. 170, 172. Calcutta.
H. W. Schott (1857): Cryptocorynenskizze.- Bonplandia 5(14) : 219-223
H. W. Schott (1860): Cryptocoryne.- Prod.Sys.Aroid. 14-19.
H.W. Schott (1863): Cryptocoryne Fischer.- in: G.Miquel Ann.Mus.Bot.Lugd.Bat. 1 : 122-123
A. Engler (1879): Cryptocoryne Fischer.- Bullettino della Societa Toscana di Orticultura. Florence, 4 : 301-302
N.E. Brown (1880): On some new Aroideae.- J.Linn.Soc.XVIII : 242-245, plate IV
A. Engler (1882): Aracee della Malesia e della Papuasia raccolte da O.Beccari.- in O.Beccari, Malesia 1 : 296-300, Abb. 27-28
H. Trimen (1885): Notes on the Flora of Ceylon.- Journal of Botany, British and Foreign. London, 23 : 269
J.D. Hooker (1893): Cryptocoryne, Lagenandra.- in: The Flora of British India 6 : 492-496
H.N. Ridley (1904 (1902)): New Malayan Plants. J.Str.Br.Roy.As.Soc 41 : 44-45
H.N. Ridley (1905): The Aroids of Borneo.- J.Str.Br.Roy.As.Soc. 44 : 169-171
A. Engler (1905) in: A.Usteri, Beitrage zur Kenntnis der Philippinen und ihrer Vergetation, mit Ausblicken auf Nachbargebiete.- Vjschr.Naturf.Ges.Zürich 50 : 452-453
H.N. Ridley (1907): Cryptocoryne, Fisch..- Materials for a Flora of the Malayan Peninsula : 3-6
A. Engler (1916): Cryptocoryne usteriana Engler n.sp.- Bot.Jb. 54, Beiblatt z d Bot. Jb., Nr 118 : 125
E. D. Merrill (1919): New or noteworthy Philippine plants XV..- Philippine Journal of Science. Manila 14(4) : 370-371
A. Engler (1920): (Cryptocoryne, Lagenandra in) Das Pflanzenreich.- IV.23.F. Araceae - Aroideae : 232-249, Leipzig.
E. D. Merrill (1921): A Bibliographic Enumeration of Bornean Plants.- Journal of the Straits Branch of the Royal Asiatic Society : 106-109
E. D. Merrill (1925): Cryptocoryne.- An Enumeration of Philippine Flowering Plants 1 : 189
H.N. Ridley (1925): Cryptocoryne.- Fl. Malay Pen. 5 : 86-88
B. A. Petch (1928): Notes on Cryptocoryne.- Annals R.Bot.Gard., Peradeniya : Vol.11 part 1 : 11-26, pl 2-5
Furtado (1935): Gard. Bull. Straits Settl. 8, 145
F. Gagnepain (1941): Aracees nouvelles Indochinoises.- Notulae Systematicae. Herbier du Muséum de Paris. Phanérogramie. Paris, 9, 3 : 131-134
F. Gagnepain (1942): Cryptocoryne Fisch..- Flore generale de l'Indo-Chine : 1191-1195
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H. Lyr, H Streitberg (1955): Die Verbreitung von
Hydropoten
in verschiedenen Verwandtschaftskreisen der Wasserpflanzen.-
Wissenschaftliche
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