Krebsschere
Stratiotes aloides
Synonyme:
Herkunft:
Europa, Asien
Aussehen:
Die Pflanzen bilden dunkel grüne Rosetten aus scharfen,
am Rand gezähnten, harten Blättern. Diese werden zwischen 15
und 50 cm lang. Die Rosetten können völlig untergetaucht sein.
Meist schauen aber die Blattspitzen aus dem Wasser. Die insektenbestäubten
Blüten sind weiß und ragen aus dem Wasser. Sie gehen aus einer
zweiblättrigen Scheide hervor. Die männlichen Blüten sitzen
in Gruppen auf einem verlängerten Stiel. Die weiblichen sind meist
einzeln, selten zu zweit. Beide Formen haben 3 drei, rundliche, weiße
Kronblätter. Die männlichen Blüten haben 12 Staubgefäße,
die weiblichen haben einen einzelnen, länglichen Fruchtknoten mit
einem sechspaltigem Griffel. Sowohl die männlichen als auch die weiblichen
Blütenorgane sind strahlenförmig von 10 bis 30 pfriemlichen,
hellgelben Fäden umgeben. Es werden auch Adventivpflanzen auf starren
Stielen gebildet.
Temperatur:
24-30 °C
pH-Wert:
5,0 - 6,8
Härte:
2-8 °KH
Licht:
wenig bis sehr viel
Sonstiges:
Die Pflanzen wachsen in der Natur an Ufern oder in Verlandungsbereichen
von Teichen uns Seen. Dort bilden sie meist dichte Kolonien. An flachen
Stellen wurzeln sie im Schlamm. In tieferem Wasser wachsen sie frei treibend
unter Wasser und kommen zur Blüte an die Oberfläche.
Saures Wasser wird bevorzugt. Kalkhaltiges Wasser führt
zum Kümmern.
Kleine Pflanzen, die im Frühjahr gekauft werden
entwickeln sich manchmal 2 bis 3 Jahre unter Wasser, bevor sie zum
ersten Mal auftauchen und blühen.
Die Blätter bilden Wasserkäfern, Wasserskorpionen,
Egeln, Insektenlarven und Schnecken einen guten Schutz vor Fressfeinden.
Daher sind die Blätter älterer Pflanzen oft dicht besiedelt.
Die Pflanze steht in Deutschland unter Naturschutz. |
Krebsschere im Balkonkasten
Männliche Blüte
Nahaufnahme der Staubblätter
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