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Zur Pflanzzeit im Herbst biete ich etwa 130 verschiedene Tulpen-Sorten im Shop an. |
Die Tulpen sind die beliebtesten
Frühjahrsblüher.
Mehrer Milliarden Zwiebeln werden jedes Jahr produziert. Sie werden nicht nur in Hausgärten kultiviert, sondern sind auch
Topf-
und Schnittpflanzen. Der lateinsiche Name "tulipa" wurde schon von
Alters
her für diese Gattung verwendet. Tulpen sind sehr alte
Kulturpflanzen
und wurden bereits um 1554 in und um Istanbul kultiviert. Bereits 1559
gab es die ersten Tulpen in Deutschland (Genaust
2005).
Tulpen werden nicht von Schädlingen angefressen
und sind auch nur für wenige Krankheiten anfällig. Eine
wichtige
Krankheit ist das Tulpenfeuer
(Botrytis tulipae) - eine Pilzinfektion. Außerdem
gibt es den Tulpenmosaikvirus (wird durch Blattläuse
übertragen) und Zwiebelfäule durch den Bodenpilz Fusarium oxysporum.

Schnitttulpen werden
ebenfalls im Herbst gepflanzt. Frisch geerntete Zwiebeln werden einige
Wochen bei 9 °C vorgekühlt, dann gepflanzt und weitere Wochen
bei 5 °C im Kühlhaus gehalten. Oder die vorgekühlten,
trockenen (= ungepflanzten) Zwiebeln werden bei 2 bis 5 °C weiter gekühlt und im
Anschluss an die Kühlphase gepflanzt. Werden die Zwiebeln
erst nach Ende Oktober gepflanzt werden die Temperaturen etwas
niedriger gehalten. Insgesamt dauert die Kühlphase 16 bis 18
Wochen. Wie lange sie genau ist hängt von den Ansprüchen der
Sorte ab. Werden sie zu lange kühl gehalten bilden die Tulpen
kleine Blüten und lange Stiele. Gepflanzt wird in Bodenbeete oder
in Holzkisten mit 5 cm Substrat (Potground) und einer Abdeckung von 2
cm grobem Sand auf den Zwiebeln. Die Kisten können in
klimatisierten Räumen untergebracht werden und treiben bei 16 bis
18 °C erst die Blätter und dann die Blütenknospen. Zeigen
die Knospen Farbe, werden sie in einen kühlen Raum (ca. 15 °C)
gebracht, damit sie nicht sofort aufgehen.

Tulpen wie auch Krokusse,
Narzissen, Hyazinthen, Kaiserkronen und alle anderen
Zwiebelgewächse (Geophyten) können nur verpflanzt werden
können, wenn sie in ihrer Ruhephase sind. Die blühenden
Pflanzen lösen zwar in jedem Jahr wieder das Verlangen aus, auch
und sofort so etwas Hübsches im Garten zu haben, das Verpflanzen
der blühenden Tulpen ist aber nicht möglich. Die Zwiebeln
müssen aus dem Substrat mit dem sie verwurzelt sind nach der
Blüte erst wieder Nährstoffe aufnehmen, um Energie für
das nächste Jahr zu sammeln. Darum muss man ihnen auch nach der
Blüte ihr Laub lassen, bis es von selber welkt. Zudem
benötigt die Pflanze für die Blüte oft soviel Energie,
dass sie im Folgejahr meist keine Blüte bildet. Sie produziert
stattdessen Tochterzwiebeln, die aber auch erst nach zwei Jahren
blühen. Eine einmal gepflanzte Sorte blüht also, wenn sie
nicht wiederholt nachgepflanzt wird, auch bei optimaler Pflege nur alle
2 Jahre.
Das
Frühjahr ist die Zeit, in der man sich Anregungen holt und
Sortenwünsche für den Herbst notiert. Ab September kann man
dann die Wunschzwiebeln dann kaufen. Ideale Pflanzzeit ist im September
bis Mitte November. Der Boden sollte etwa eine temperatur von 10 bis 12
°C haben. Dann bilden die Tulpenzwiebeln noch vor dem Winter
Wurzeln. Bei feuchtwarmer Witterung mit Temperaturen über 12
°C kann es sein, dass die frisch gepflanzten Zwiebeln von
Bodenpilzen angegriffen werden und faulen.
Tulpenzwiebeln werden 2 bis 3 mal so tief gepflanzt wie die Zwiebel
hoch ist. Am Besten setzt man sie in Gruppen von fünf bis zehn
Stück im Abstand von etwa 5 bis 10 cm je nach Größe der
Art oder Sorte. Da jede Zwiebel jeweils nur wenige Blätter
und eine einzelne Blüte bringt, wirken Tulpen in Gruppen
besser. Einige Sorten bringen manchmal oder immer mehrere
Blüten hervor, die an verzweigten Stielen stehen. Sie wirken
von sich aus üppiger. Nach der Blüte schneidet man am Besten
die Blütenreste mit der sich möglicherweise entwickelnden
Frucht ab. Die Blätter bleiben aber stehen, damit die Pflanze
für das nächste Jahr neue Reserven anlegen kann. Erst
wenn es welk wird und sich leicht aus dem Boden siehen lässt, wird
das Laub entfernt. Die Zwiebel bildet im Folgejahr oft keine weitere
Blüte, treibt aber Laub. Erst im zweiten oder dritten Jahr kommen
wieder Blüten. Eventuell haben sich in der Zwischenzeit
Tochterzwiebeln gebildet. Es gibt aber auch Sorten (z. B. ´Ad
Rem´, ´Monsella´), von denen ein großer Teil
jedes Jahr blüht. Besonders wahrscheinlich ist dass, wenn man eine
große Zwiebelsortierung (12+) gewählt hat, die Pflanzen
während der Vegetationszeit gedüngt wurden und das Laub
stehen geblieben ist. Eine Blüte erfordert eben viel Energie.

Es gibt eine unüberschaubare Menge an
Tulpensorten.
Um 1630 soll es etwa 1000 Sorten (S. Heliosch
2005)
gegeben haben. Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach (1679 - 1738)
war
ein begeisterter Gärtner und Tulpensammler. Man konnte gegen Ende
seines Lebens im Karlsruher Schlossgarten mehr als 5000 Tulpensorten
bewundern.
Zeugnisse für den Blumenenthusiasmus Karl Wilhelms gibt es bereits
aus der Zeit vor der Gründung Karlsruhes. Im Jahre 1713 wurde der
"Catalogus der Blumen, welche in dem fürstl. Hoff-Garten zu
Carlsburg
zu sehen sind" gedruckt. Der Katalog führt 2121 Blumensorten in
alphabetischer
Reihenfolge auf. Darunter 1163 Tulpensorten. 1730 waren es bereits 2329
und für 1736 wurden 4769 Sorten dokumentiert. Um diese
Sortenvielfalt
zu ordnen und zu katalogisieren ließ der Markgraf alle Tulpen
malen.
Heute sind es eher Fotos, die eine Identifikation
ermöglichen.
Wieviele Sorten es heute gibt ist kaum nach zu vollziehen. Es sollen
rund
3000 zur Zeit registriert sein. Das "Tulip Picture Book" zeigt etwa 800
verschiedene Sorten, aber es gibt auch noch weit umfangreichere Werke.
Wir haben hier auf unserer Seite Bilder etwa 140 Tulpensorten und
einigen
Arten zusammengetragen.
Bereits Rembertus Dodonaeus (1517-1585) erstellte
eine
Klassifizierung für Tulpensorten nach ihrem Blühzeitpunkt. Er
unterschied frühe, mittlere und späte Sorte. Allerdings war
diese
Dreiteilung irgendwann nicht mehr ausreichend und es wurden zahlreiche
neue Klassen eingeführt. 1913 wurde ein
englisch-niederländisches
Komitee eingerichtet, das eine allgemein gültige Klassifizierung
erarbeiten
und die damals zahlreichen Synonyme beseitigen sollte.
1917 wurde dann eine Klassifizierung mit 14 Klassen in
drei Gruppen (Frühblühend, Maiblühend, Wildtulpen)
vorgestellt.
Die Klassifizierung wurde in den folgenden Jahren wiederholt
verändert.
Bezeichnungen wie Duc-van-Tol-Tulpen, Cottagetulpen, Breederstulpen,
Mendeltulpen,
Triumphtulpen, Holländische oder Englische Floristentulpen -
gflammte
und ungeflammte, Darwin-Tulpen und Rembrandt-Tulpen stehen damit
im Zusammenhang. Später wurden die geflammten Tulpen noch
zusätzlich
in Bizarren (auf gelbem Grund geflammt) und Bijbloemen (auf
weißem
Grund geflammt) unterschieden. Seit 1958 gibt es auch spezielle Klassen
für Kreuzungen oder Selektionen von Wildtulpen und
Lilienblütige
Sorten als eigene Klasse. Einige der Klassen wurden mittlerweile wieder
aufgelöst und ihre Sorten den verschiedenen verbliebenen Klassen
zugeordnet.
Die heute anerkannten Klassen sind in der folgenden Tabelle
aufgeführt.
| Gruppe | Klasse |
| Frühe Tulpen | einfache
gefüllte |
| Mittlere Tulpen | Triumphtulpen Darwinhybriden |
| späte Tulpen | einfache
lilienblütige gefranste Viridifloratulpen Rembrandt-Tulpen Papageientulpen gefüllte (paeonienblütige) |
| Wildtulpen | Kaufmannianatulpen
Fosterianatulpen Greigiitulpen andere Wildtulpen |
GartentulpeHerkunft:
Aussehen:
Stängelumfassend sitzen drei bis fünf Blätter an jedem Stiel. Die Blätter sind breit lanzettlich bis linealisch oder rinnenförmig. Meistens sind die Ränder glatt, selten gewellt. In der Gruppe der Greigii-Tulpen haben die Blätter rote Längsstreifen oder Flecken. Einige wenige Sorten haben weiße oder gelbe Blattränder (´Unicum´, ´New Design´, ´Eternal Flame´, ´Princess Victoria´, ´Carneval de Nice´, ´Calimero´ u. a.).
Blattmuster verschiedener Tulpensorten:
´Fire of Love´ ist durch die
spektakuläre
Blattfarbe
Die Blüte besteht aus zwei Kreisen mit je
drei unverwachsenen
Blütenblättern. Die Basis der Blüten (Herz) ist oft
anders
gefärbt als die Blütenblätter. Bei vielen Sorten
verändert
sich die Farbe vom Aufblühen bis zum Verblühen.
Beispielsweise
ist ´Shirley´ zunächst
grün
und wird dann weiß mit violettem Rand. ´Ad Rem´
bekommt
den schönen gelben Saum erst nach und nach und auch die unten
abgebildete
´Salmon Impression´ verändert die Farbe. ![]() ![]()
Farbveränderung von ´Salmon Impression´ innerhalb von zwei Tagen (15.4. - 17.4.2009) Jede Blüte hat sechs Staubblätter. Die Staubbeutel sind gelb oder schwarz. Die Narbe und der Fruchtknoten sind bei den Arten dreikantig. Bei den Sorten kann die Form abweichen.
Die Narben und Fruchtknoten von ´Ad Rem´ und ´Queen of Night´ sind typisch dreikantig.
Bei den gefransten Tulpen (´Fancy Frills´ und ´Hamilton´) sind die Narben mehr oder weniger zerklüftet und verdreht.
Bei den gefüllten Tulpen sind die einzelnen Fruchtblätter nicht vollständig verwachsen und es sind mehr als drei (´Willem van Oranje´ und ´Peach Blossom´). Abhängig von der Sorte / Art und dem Klima blühen Tulpen zwischen März (´Hearts Delight´, Tulipa turkestanica) bis Ende Mai, selten bis Anfang Juni (Viridiflora-Tulpen). Die hier angebenen Blühzeitpunkte geben den Zeitraum an, in dem die ersten Blüten der Sorte aufgehen. Sie geben keinen Hinweis auf die Haltbarkeit der einzelnen Blüten. Diese liegt bei etwa 2 bis 3 Wochen. Die Früchte entwickeln sich recht schnell und sind bei Frühen Sorten bereits Anfang Juni fertig entwickelt und trocken. Bis zur Keimung dauert es aber noch bis zum nächsten Frühjahr.
Die Narbe von ´Rococo´
und der Fruchtknoten sind dreikantig. Die - hier fast reife - Frucht
von
´Rococo´ ist ebenfalls dreikantig. Temperatur:
Sonstiges:
Tulpen werden nicht von Schädlingen angefressen und sind auch nur für wenige Krankheiten anfällig. Eine wichtige Krankheit ist das Tulpenfeuer - eine Pilzinfektion. |
Tulpenzwiebel nach dem Verblühen.
´Ad Rem´ mit einem geteilten
Stiel
Knospe und Laub: ´Happy Generation´
Frucht von ´Antoinette´
Die Frucht hat ihre endgültige
Wenn das Wachstum beendet ist, |

Ursprünglich wurde diese Klasse von einem
englisch-niederländischen
Kommitee so definiert, dass sie Sorten enthielt, die in der
Themse-Niederung
vor dem 21. April blühten. Viele frühe Tulpen blühen
heute
bereits Anfang April. Ab Mitte April kann man die "mittleren" Triumph-
und Darwin-Hybrid-Tulpen zum Teil schon blühen sehen. Genau
genommen
sind es also solche Sorten, die früh blühen, aber nicht in
die
anderen Klassen passen.
Die Blüten sind kräftig und erscheinen ab
Anfang
April. Es sind meist niedrige Sorten mit einer Höhe von etwa 30
bis
40 cm. Darunter sind einige Schnittsorten.
´Purple Prince´ |
´Beauty Queen´ |
´Candy Prince´ |
´Sunny Prince´ |
´Apricot Beauty´ |

Niedrige Sorten mit einer Höhe von 25 bis 30
cm.
Sie haben deutlich mehr Blütenblätter als die einfachen
Tulpen.
Sie blühen ab etwa Mitte April. Einige Sorten werden als
Schnittblumen
verwendet.

Triumph-Tulpen sind Kreuzungen aus einfachen
frühen
und einfachen späten Tulpen. Die Stiele sind sehr kräftg und
tragen kompakte Blüten. Sie sind gut für den Garten und als
Schnittblumen
geeignet. Triumph-Tulpen werden etwa 40 bis 50 cm hoch und blühen
etwas später als die einfachen frühen Tulpen.

Um 1890 herum kaufte der Züchter E. H. Krelage
alle
Tulpen einer roten, kelchblütigen Sorte auf, die in Flandern und
Lille
gezüchtet wurde. Er nannte diese Sorte Darwin-Tulpe.
Ursprünglich
wurden Kreuzungen aus dieser Darwintulpe und Tulipa forsteriana
als Darwin-Hybriden klassifiziert. Inzwischen sind auch Kreuzungen von
anderen Tulpen mit anderen Wildtulpen, sofern sie nicht die Merkmale
der
Wildtulpen zeigen und in die entsprechenden Klassen eingeordnet werden.
Hauptsächlich haben Darwin-Hybriden rote, orange
und gelbe Farben. Rosa, pink oder rein weiß sind seltener.
Die Sorten können 60 bis 70 cm hoch werden. Sehr
oft werden sie als Schnittblumen verwendet. Im Garten sollten sie einen
geschützten Standplatz haben.
Da es sich um eine sehr variable Gruppe handelt,
blühen
sie entsprechend auch nicht alle zeitgleich. Einige blühen vor den
Triumph-Tulpen und andere sehr spät.
Die Sorte ´Tender Beauty´ ist tetraploid.
´Apeldoorn´ |
´Ad Rem´ |
´Lighting Sun´ |
´Spring Garden´ |
´Golden Apeldoorn´ |
|
´Beauty of Apeldoorn´ |
´Apeldoorns Elite´
|
´Blushing Apeldoorn´ |
´Silver Stream´ |
´Olympic Flame´ |
`Sahara Rally´ |
´Ad Rem´s Beauty´ |
|
´Salmon Impression´ |
|
´Garant´ |
´Ivory Floradale´ |

Diese Tulpen blühen erst ab Mai, teilweise bis
in
den Juni hinein. Sie werden etwa 50 cm bis 70 cm hoch. Da sie spät
blühen zeigen sie ihre Farbe zusammen mit anderen
Blütenpflanzen
im Garten. Sie sollten darum farblich an andere vorhandene
Gewächse
angepasst werden. Gute Schnittblumen. Teilweise haben sie mehrere
Blüten.

Die Blütenblätter dieser Sorten laufen
sehr
schlank spitz zu. Oft sind die Spitzen nach außen gebogen. Die
Silhouette
der Blüten ist schlank. Die Blütenstiele sind dünn und
werden
50 bis 60 cm hoch. Sie blühen recht spät und die Blüten
sind lange haltbar.
´Maytime´ |
´Christina van Kooten´
|
´Claudia´ und Knospen von ´Washington´ |
´Ballade´ |
´Marjan´ |
´Ballerina´ |
´Aladdin´ |
|
´West Point´ |
´White Triumphator´ |

Charakteristisch sind die gefransten Ränder der
Blütenblätter.
Die gefransten Tulpen kommen in verschiedenen Gruppen vor. Es
können
zum Beispiel einfache frühe oder Darwin-Tulpen sein. Auch unter
den
gefüllten gibt es verschiedene Sorten mit gefransten
Blütenblättern.
Außer der hier abgebildeten ´Sensual
Touch´ und ´Mon Amor´
gibt
es ´Fringed Beauty´ in rot mit orangem Saum,
´Queensland´
in rosa mit weißem Saum und die rosa farbene
´Matchpoint´.

Die Blütenblätter der Paspageientulpen
sind
gebogen, gefranst, eingeschnitten und gezackt. Sie haben immer einige
grüne
Flecken. Blütezeit ist ab Mitte Mai. Da die Blüten sehr
schwer
sind, sollten die Sorten geschützt stehen, damit sie bei Wind
nicht
abknicken. Sie werden 50 bis 60 cm hoch. Es gibt diese Form bereits
seit
über 300 Jahren.

Bei den Rembrandt-Tulpen sind die
Blütenblätter
gefleckt, gestreift oder geflammt. Dieses "Brechen" der Farbe war
früher
meist durch einen Virusbefall verursacht. Mittlerweile gibt es auch
virusfreie
Sorten. Sie werden nicht mehr gezielt als Rembrand-Tulpen
gezüchtet
und klassifiziert. Daher findet man sie zum Beispiel unter den
Triumph-Tulpen.
´Flaming Flag´ |
´Grand Perfection´ |
´Flaming Parrot´ |
´Alexander Puschkin´ |

Einfache späte Tulpen mit einem Grünanteil
in
den Blüten. Die Blüten halten bis zu drei Wochen. Sie sind
sehr
variabel geformt.
´Groenland´ |
´Groenland´ |
´Spring Green´ |
´Spring Green´ |
´Artist´ |
links ´Artist´ |
´Esperanto´ |
´Esperanto´ |
´China Town´ |
`Virichic´ |
´Flaming Spring Green´ |
´Yellow Spring Green´ |

Diese Sorten haben große gefüllte
Blüten
und blühen ab Mitte Mai. Sie werden 40 bis 50 cm hoch. Die
Blüten
sind anfällig für Regen und sollten darum geschützt
gepflanzt
werden.
´Mount Tacoma´ |
´Angelique´ |
´Foxtrott´ |
´Horizon´ |
´Double Sugar´ |
´Drumline´ |
´Ice Cream´ |
´Carneval de Nice´ |
´Orange Princess´ |
´Uncle Tom´ |
´Black Hero´ |
´Blue Spectacle´ |
´Blue Diamond´ |
Botanische Tulpen
Diese kleinen Sorten werden zwischen 10 und 20 cm hoch. Sie blühen im März und April. Die Blüten sind geschlossen meist anders gefärbt als offen. Die Laubblätter sind meist rot gestreift.
Sortenbeispiele:
´Stresa´ |
´Shakespeare´ |
´Hearts Delight´ |
![]() eine ältere Blüte von ´Hearts Delight´ |

Sehr große Gruppe mit überwiegend roter,
gelber
oder weißer Blütenfarbe. In den voll geöffneten
Blüten
ist meist ein schwarzes Zentrum sichtbar. Die Laubblätter haben
fast
immer braune Streifen und Flecken. Einige Sorten ahben zusätzlich
gelbe oder weiße Blattränder. In der Regel werden die
Pflanzen
20 bis 35 cm hoch, selten bis 50 cm.
´Orange Toronto´ |
´Captein´s Favorite´ |
´Casa Grande´ |
´Diantha´ |
´Rotkäppchen´ (´Red
Ridding Hood´) |
´Doppel Rotkäppchen´
|
´Fire of Love´ |
´Rob Verlinden´ |
´Buddy´ |
´Plaisir´ |
´City Flower´ |
´Lady Diana´ |
´Für Elise´ |
´Corsage´ |

Die Blüten dieser Gruppe sind recht schmal. Die
Laubblätter
sind kräftig. Selten sind sie gestreift. Sie gehören zu den
früh
blühenden Sorten (Mitte April) und werden 25 bis 30 cm hoch.
´Orange Emperor´ junge Blüte
|
´Juan´ |
´Grand Coulee´ |
Diese Sorten haben mehrere Blüten pro Stiel. Es
wird
eine Hauptblüte und eine oder mehrere Nebenblüten
ausgebildet.
Sie werden 25 bis 30 cm hoch. Der Blühbeginn liegt Mitte April.
Teilweise
haben sie farbiges Laub.
![]() ´Unicum´ bildet mehrere rote Blüten pro Stiel. |
´Unicum´ |

| Kretische Tulpe
Tulipa bakeri A.D.Hall Herkunft:
Aussehen:
Temperatur:
Sonstiges:
|
Tulipa bakeri ´Lilac
Wonder´
Die Zwiebeln sind klein, |
| Damentulpe,
Persiche Tulpe Tulipa clusiana Herkunft:
Aussehen:
Temperatur:
Sonstiges:
|
![]()
Tulipa clusiana var. chrysantha
|
| Zwerg-Tulpe
Tulipa liniifolia Synonyme: Tulipa batalinii
Aussehen:
Temperatur:
Sonstiges:
|
T. liniifolia var. batalinii ´Bright Gem´ |
| Felsen-Tulpe
Tulipa saxatilis Herkunft:
Aussehen:
Temperatur:
Sonstiges:
|
Tulipa saxatilis |

Literatur:
Stamm, Gerhard (1984): Karlsruher Tulpenbuch : eine Handschrift der Badischen Landesbibliothek / mit einer Einf. von Gerhard Stamm. - Unveränd. Ausg.. - Karlsruhe: Bad. Bibliotheksges., 38 Bl. : überwiegend Ill. (farb.). Faksimile-Ausgabe zum Karlsruher Tulpenbuch von 1730
S. Killingback (1997): Tulpen - Ein illustriertes Handbuch zur Bestimmung und Zucht.- Könemann Verlagsgesellschaft mbH, Köln
Bund deutscher Baumschulen (2001): BdB-Handbuch Blumenzwiebeln.- 1. Auflage, Verlagsgesellschaft "Grün ist Leben" mbH, Pinneberg
International Flower Bulb Centre (2003): Tulip Picture Book.- 3thrd edition, Hillegom Holland
H. Genaust (2005): Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.- genehmigte Lizenzausgabe, Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg
S. Heliosch (2005): Von Tulpen berauscht - und ruiniert!.- Morgenwelt vom 2.4.2005
R. Wilfort (2006): Tulips: species and hybrids for the gardener.- Timber Press
